Es gibt sehr lichtliebende Pflanzen wie Rosen, Chrysanthemen, Tomaten, Paprika und Gurken.
Sie können im Prinzip sehr viel Licht vertragen, wenn einige Voraussetzungen erfüllt sind.
Alle Pflanzen funktionieren dann am besten, wenn die Umstände sich nicht zu schnell verändern.
Pflanzen überleben schon seit Millionen von Jahren und verfügen über verschiedene Schutzmechanismen.
Dazu zählen viele Verzögerungsprozesse, die dafür sorgen, dass sie nicht sofort auf jede Veränderung reagieren.
Pflanzen reagieren schnell auf plötzliche, starke Zunahmen des Lichtniveaus.
Um sich gegen mögliche Lichtschäden zu schützen, wird der Photosyntheseapparat zeitweise heruntergefahren.
Wenn ein Blatt wirklich zu viel Licht bekommt, bilden sich freie Radikale.
Häufig ist das Problem für die Pflanze jedoch gar nicht die Lichtmenge, sondern der Anstieg der Pflanzentemperatur.
Pflanzen bestehen größtenteils aus Wasser.
Diese Lichtfarben, die für Photosynthese sorgen (das PAR-Licht), macht man sich zunutze und beugt gleichzeitig Hitzeschäden vor.
Im Hochsommer ist es draußen schon so warm, dass die Margen für weitere Erwärmung der Pflanze gering sind.
Das kostet zwar Licht, aber bei hartem Klima ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen.
Voraussetzung ist dann allerdings, dass die Klimabedingungen wie Gewächshaustemperatur und Luftfeuchtigkeit für die betreffende Pflanze optimal sind.
Die App berechnet ihre Basisempfehlung abgestimmt auf unter anderem Standort, Kultur und Gewächshauseigenschaften.