Stellen Sie solche Pflanzen deshalb grundsätzlich an windgeschützten Plätzen auf.
Ist das nicht möglich, sollten Sie zumindest dafür sorgen, dass sie auf der windabgewandten Seite von einer Hausmauer oder ähnlichem gestützt werden.
Die Topf-im-Topf-Methode
Kleine kippgefährdete Pflanzgefäße stellen Sie am besten in größere, zum Beispiel viereckige Übertöpfe, die mit Sand oder Steinen zusätzlich beschwert werden sollten.
Alternativ können Sie einfach zwei Löcher in den Topfboden bohren und ihn mit Schrauben auf einer großen runden Holzplatte fixieren.
Wer ein Balkongeländer hat oder mithilfe von Dübeln Metallösen in die Hauswand schraubt, kann große Kübelpflanzen einfach daran festbinden.
Je größer der Radius des Topfbodens, desto stabiler steht das Gefäß.
Setzen Sie großkronige Kübelpflanzen oder Hochstämme nicht in leichte Kunststofftöpfe, sondern verwenden Sie stattdessen besser schwere Terrakotta-Töpfe.
Achten Sie beim Kauf von Pflanztöpfen auch auf die Form: Runde Gefäße mit senkrechter Seitenwand sind kippsicherer als die klassische Topfform, die sich nach unten verjüngt, weil diese eine kleinere Auflagefläche besitzt.
Kübelpflanzen zusammenstellen Wenn Sie mehrere ähnlich große Kübel auf der Terrasse haben, können Sie sie gegen den Wind auch einfach zu einer Gruppe zusammenstellen, sodass sich die Töpfe gegenseitig stützen.
Die kleineren, weniger kippgefährdeten Planzen sollten dabei außen stehen und die größeren innen.
Zum Sichern können Sie einfach die ganze Pflanzengruppe mit Frischhaltefolie oder Absperrband umwickeln.
Achtung: Vergessen Sie nicht, Hochstämmchen mit großer Krone mit stabilen Stäben oder Pflanzenhaltern zu stützen – sonst steht am Ende zwar der Kübel stabil, doch die Pflanze darin ist abgeknickt.