Die Dauer, wie lange Lagerfeuer im Wald brennen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Größe des Feuers, der Art und Menge des Holzes sowie der Witterungsbedingungen. Die geeignete Feuerstelle sollte in ausreichender Distanz zu brennbaren Ästen oder anderen brennbaren Materialien errichtet werden. Als Untergrund eignet sich am besten reiner Erdboden. Auch vermeintlich nasses Laub oder feuchtes Holz kann zu brennen oder glosen beginnen. Am besten man begrenzt die Feuerstelle zusätzlich mit Steinen, um ein unkontrolliertes Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Gleichzeitig dienen die Steine später als gute Auflage für Kochgeschirr oder einen Grillrost.
Größere Holzstücke haben den Vorteil, dass sie eine gute und lange anhaltende Glut produzieren – und somit auch Wärme. Man sollte das Feuer immer „atmen“ lassen, heißt: man sollte es nicht durch zu viel Material ersticken. Nach einem schönen Abend am Lagerfeuer sollte man unbedingt das Feuer wieder löschen, am besten mit Sand oder Wasser, da Glutnester vorhanden sein können, die durch eine leichte Brise Wind rasch wieder auflodern können.