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Was passiert in einem Sägewerk?

Margrit Scharf
Margrit Scharf
2025-10-01 09:25:47
Anzahl der Antworten : 8
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Und gerade das passiert in einem Sägewerk. Am Anfang steht immer ein Baum, der nach seiner Fällung in ein Sägewerk angeliefert wird. Das Rundholz, wie der Baumstamm genannt wird, wird jetzt entrindet. Je nach Dicke vom Holzstamm, aber auch was benötigt wird, werden dann Bretter, Latten und Balken in unterschiedlichen Stärken gesägt. Wie groß die Verwertung vom Holzstamm ist, hängt aber nicht nur von der Dicke ab. So spielt auch eine Rolle, wie gerade der Baum gewachsen ist. Den natürlich müssen die späteren Bretter, Latten und Balken auch gerade sein. Je nachdem was für ein Produkt benötigt wird, können sich danach weitere Arbeitsschritte anschließen.
Christoph Rausch
Christoph Rausch
2025-09-25 23:31:43
Anzahl der Antworten : 22
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Noch im Wald wird der Stamm entastet und für den Transport zum Sägewerk vorbereitet. Nachdem der Stamm mit speziellen Maschinen auf einen Forstweg geschleppt und mit einem Transporter zum Sägewerk gebracht wurde, wird er dort im ersten Schritt sauber entrindet, um ihn passend für den Holzfachhandel weiter verarbeiten zu können. Je nach Verwendungszweck werden die Stämme im Sägewerk passend gesägt, gefräst oder gehobelt und zu Bauholz, Brettware, Kanthölzer usw. verarbeitet. Anschließend werden die Holzteile getrocknet. Auch eine Veredlung, wie beispielsweise eine Hitzebehandlung oder Imprägnierung, ist bereits im Werk möglich. Die Nebenprodukte, wie beispielsweise Späne, die bei der Holzproduktion im Sägewerk anfallen, werden alle in der Industrie weiter verarbeitet. Sägespäne werden beispielsweise zu Holzpellets, und Rinde zu Rindenbriketts gepresst.

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Karl-Friedrich Klemm
Karl-Friedrich Klemm
2025-09-16 15:47:43
Anzahl der Antworten : 18
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In den Sägewerken wird das von Ästen befreite und zugeschnittene Rundholz zum ersten Mal bearbeitet. Das Hauptprodukt: Schnittholz. Um aus einem Baumstamm einen Balken oder ein Brett herzustellen, sind mehrere Arbeitsschritte nötig. Die einzelnen Arbeitsschritte erfordern nur noch wenige Sekunden. Die entrindeten Stämme werden mit speziellen Rundholzbaggern ins Sägewerk transportiert, wo eine Spezialsäge die Stämme zu Schnittholz verarbeitet. Das Schnittholz wird elektronisch vermessen und nach Maß und Qualität sortiert. Das Schnittholz wird zu sogenannten Luftstapeln geschichtet. In der Trockenkammer wird das Schnittholz innerhalb kurzer Zeit auf die für die Weiterverarbeitung und -verwendung erforderliche Holzfeuchte gebracht. Bei der Produktion von Schnittholz fallen jährlich rund 17 Millionen Kubikmeter Sägenebenprodukte an. Die Sägenebenprodukte können entweder stofflich als Rohstoff für die Herstellung anderer Produkte – wie Papier und Zellstoff oder Holzwerkstoffe – genutzt werden oder sie werden zur Erzeugung von Wärme und Strom direkt im Sägewerk – zum Beispiel für die Holztrocknung – verwendet. Neben Schnittholz bieten viele Sägewerke auch durch Hobelung, Profilierung oder Imprägnierung veredelte Holzprodukte für die nächsten Verarbeitungsstufen an. Die Schnittholzsortimente finden größtenteils Ihren Weg in das Bauwesen.
Hans-Jochen Nowak
Hans-Jochen Nowak
2025-09-16 15:07:19
Anzahl der Antworten : 16
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Im Neubau der Sägewerkhalle von schaerholzbau in Malters geschieht mehr als das Zersägen von Baumstämmen. Der Werkplatz ist auch modernes Hobel- und Schleifwerk, produziert Wärme und Strom, trocknet Bretter und verarbeitet Holz zweiter Wahl zu einem nachhaltigen Produkt.

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