:

Welche Löschwasserentnahmestellen gibt es?

Matthias Berndt
Matthias Berndt
2025-09-23 14:47:08
Anzahl der Antworten : 13
0
Als Löschwasserentnahmestellen gibt es den Wassertank des Einsatzfahrzeuges, Löschwasser-teiche, Zisternen, Flüsse, Seen, Meere, Kanäle, Bohr- bzw. Saugbrunnen und Hydranten. Zu den Hydranten zählen der Unterflurhydrant und der Überflurhydrant. Außerdem gibt es noch Überflurhydranten mit Fallmantel. In Westerbeck gibt es zwei Dorfteiche und insgesamt knapp 100 Hydranten. Diese Hydranten werden jährlich von der Feuerwehr überprüft.
Carola Mann
Carola Mann
2025-09-15 01:21:10
Anzahl der Antworten : 13
0
Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, Löschwasser zu speichern, und dementsprechend müssen die Löschwasserentnahmestellen angelegt werden. Unterirdische Löschwasserbehälter, Löschwasserbrunnen, Löschwasserentnahme aus offenen Gewässern und Löschwasserteiche sind verschiedene Arten von Löschwasserentnahmestellen. Zur Entnahme des Löschwassers muss ein Saugschacht mit mindestens 0,8 Metern Durchmesser vorhanden sein. Die Abdeckung des Löschwassertanks muss für 16 Tonnen befahrbar sein. Für den Löschwassersauganschluss sind ein, zwei oder drei Saugrohre vorgesehen. Bei einem Löschwasserbrunnen wird über ein Saugrohr mit Filter Wasser aus dem Grundwasserreservoir entnommen, die Entnahme erfolgt über einen Löschwasser-Sauganschluss. Die Löschwasserentnahme aus offenen Gewässern erfolgt über eine befestigte Wasserentnahmestelle entweder über einen Löschwasser-Sauganschluss oder über einen Saugschacht. Löschwasserteiche können auch als Zierteich angelegt werden und erfüllen somit mehrere Zwecke. Je nach Größe der Entnahme über einen Löschwasser-Sauganschluss müssen ein, zwei oder drei Saugrohre zur Verfügung stehen. Wir bieten spezielle Löschwasserentnahmestellen für Löschwasserteiche. Für Löschwasserteiche gibt es Anforderungen nach DIN, die auch die erforderlichen Löschwasserentnahmestellen genau beschreiben. Löschwasserteiche sollten nach DIN Vorgabe ein Fassungsvermögen von mindestens 1.000 m³ Löschwasser haben. Zur Löschwasserentnahme muss ein Saugschacht oder ein Saugrohr vorhanden sein, die Entnahmevorrichtung muss frostsicher und jederzeit über eine Zufahrt erreichbar sein. Die Zufahrt muss den Anforderungen an Feuerwehrzufahrten nach DIN 14090 entsprechen. Das Saugrohr zur Entnahme des Löschwassers muss einen Innendurchmesser von 125 mm haben, die Länge des Saugrohres darf nicht mehr als 10 Meter betragen. Als Sauganschluss muss ein Löschwasser-Sauganschluss nach DIN 14244 angebracht werden und die Rohrleitung zwischen der Einlauföffnung und der Löschwasser Sauganschluss Kupplung muss luftdicht sein. Ein Löschwasserteich muss mit einer mindestens 1,25 m hohen Einfriedung umgeben sein. Zwischen der Einfriedung und dem Löschwasserteich ist ein begehbarer Streifen von mindestens 1 Meter Breite anzulegen. Löschwasserteiche müssen gepflegt und gewartet werden, sodass jederzeit Löschwasser entnommen werden kann. In einen Löschwasserteich darf kein Schmutzwasser eingeleitet werden. Wird Regenwasser zum Nachfüllen genutzt, muss es über einen Sandfang geleitet werden. Ein Löschwasserteich muss mit einem Schild nach DIN 4066-B3 dauerhaft und gut sichtbar gekennzeichnet werden.

auch lesen

Was passiert mit Löschwasser?

Maßnahmen zur Vermeidung von Löschwasserschäden sind aber auch auf anderen Standorten notwendig. Di Weiterlesen

Kann ich Löschwasser trinken?

Flüssiges Wasser wird nicht heißer als 100 °C, damit liegt seine Maximaltemperatur niedriger als di Weiterlesen

Leopold Sauter
Leopold Sauter
2025-09-14 23:19:05
Anzahl der Antworten : 11
0
Eine Option für die Löschwasserentnahme stellen Hydranten dar. Mögliche Mindermengen in der Grundversorgung müssen mit Bezug auf den laut Brandschutzkonzept geforderten Volumenströmen durch alternative Löschwasserentnahmestellen ausgeglichen werden.