Der größte Brand der Weltgeschichte war der Stadtbrand von Rom im Jahr 64 n. Chr., der die halbe Stadt in Schutt und Asche legte.
Der legendärste Brand aller Zeiten lieferte Stoff für unzählige Bücher und Filme.
Die Wahrheit ist vermutlich viel profaner gewesen, der Brand hat wohl auf einem Marktplatz seinen Anfang genommen.
Nero weilte zum fraglichen Zeitpunkt außerhalb Roms und kommt allenfalls als Anstifter einer Brandlegung in Frage.
Wahrscheinlicher ist, dass der Kaiser aus politischen Gründen diskreditiert werden sollte.
Ein Erdbeben der Magnitude 7,9 zerstörte große Teile der Städte Yokohama und Tokio, schlimmer noch als die Erdbeben-Erschütterungen selbst war der dadurch ausgelöste Feuersturm.
Die dicht stehenden Holzhäuser der Bewohner gingen zu Tausenden in Flammen auf.
Wie viele der insgesamt 142.800 Todesopfer auf das Feuer zurückzuführen sind, ist aber unklar.
Am 28. Juli 1943 forderte ein Feuersturm in Hamburg sogar rund 30.000 Todesopfer.
Als Kriegsfolge zählt er aber kaum zum Typus der sonstigen Stadtbrände.
Die umfangreichsten Brände, die in historischer Zeit dokumentiert wurden, waren Buschfeuer in Australien.
Am 7. Februar 2009 formierten sich im Australischen Bundesstaat Victoria mehrere Großfeuer, die in der folgenden Woche rund 430.000 Hektar (4300 Quadratkilometer) Land verwüsteten.
Dies entspricht fast der Größe des Schwarzwalds.
173 Menschen starben in den Flammen der „Black Saturday bushfires“.