Was bedeutet der Begriff Ehrenamt.
Ein Ehrenamt laut Definition ist eine Tätigkeit, die mit einem Amt verbunden ist, in das jemand gewählt wird.
Das lässt sich auch im Wort selbst erkennen, das aus „Ehre“ und „Amt“ zusammengesetzt ist.
Ein klassisches Beispiel dafür ist die Position als Kassenwart in einem Verein.
Ebenfalls essentiell für ein klassisches Ehrenamt ist, dass die Tätigkeit unentgeltlich und öffentlich ausgeübt wird und Dritten zugutekommt.
Zudem ist sie langfristig ausgelegt, findet also nicht nur einmalig oder begrenzt statt.
Was bedeuten soziales oder gemeinnütziges Engagement.
Ein soziales oder gemeinnütziges Engagement bezeichnet jegliches soziales Handeln, das der Allgemeinheit zugutekommt, egal ob in Form einer Zeit-, Sach- oder Geldspende.
Die Aktivität muss dabei im Gegensatz zum Ehrenamt nicht langfristig oder mit einem festen Amt verbunden sein.
Bereits das Unterzeichnen einer Petition oder eine Schicht in der Essensausgabe einer Obdachlosenhilfe kann dazu zählen.
Wichtig ist aber, dass die Aktivität einen Öffentlichkeitscharakter hat, der Einkauf für eine*n Nachbar*in zählt im engeren Sinne nicht dazu.
Was bedeutet Bürgerschaftliches Engagement.
Diese Form des Engagements hat seinen Kern bei dem bereits genannten gemeinnützigen Engagement.
Schaut man etwas genauer hin, ist es jedoch etwas politischer ausgelegt.
Denn in den meisten Fällen geht es beim bürgerschaftlichen Engagement um die Ausübung oder den Schutz von gesellschaftlichen Gütern, Gesetzen oder Menschenrechten.
Damit ist das es eine Form der aktiven politischen Teilhabe und essentiell für eine funktionierende Demokratie.
Was bedeutet Freiwilligenarbeit und was sind Freiwilligendienste.
Seit einigen Jahren nehmen sich viele junge Menschen nach ihrer Vollzeitschulpflicht eine Auszeit, in der sie sich engagieren, um wichtige Schlüsselkompetenzen für Ausbildung, Studium und Beruf zu sammeln.
Was früher die Alternative zum Wehrdienst (Zivildienst) war, ist heute ein Freiwilliges Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst.
Der Unterschied zwischen Freiwilligenarbeit und einem Ehrenamt besteht vor allem im Rahmen und der Bezahlung.
Während eines Freiwilligendienstes, der zwischen 6 Monaten und 2 Jahren dauern kann, besuchen die Freiwilligen begleitende Veranstaltungen, um sich mit anderen Freiwilligen über ihre Erfahrungen auszutauschen.
Für ihre Arbeit bekommen die Freiwilligen häufig eine Unterkunft und Mahlzeiten gestellt, sowie ein Taschengeld gezahlt.
Bei einem auf Landes- bzw. Bundesebene anerkannten Träger wird ein Vertrag unterschrieben und das Jahr geleistet.
Bei einem Freiwilligen Jahr kann man sich in verschiedenen Bereichen sozial, kulturell oder ökologisch engagieren.
Dieses Engagement heißt dann Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Freiwilliges Kulturelles Jahr (FKJ) oder Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ).
Und auch bei einem Bundesfreiwilligendienst (BFD) kann man einen Schwerpunkt wählen.
Häufig gewähren Universitäten und Hochschulen Vorteile während des Studiums, wenn man zuvor ein Freiwilliges Jahr geleistet hat, beispielsweise kann die Arbeit als Praktikum angerechnet werden.