Der Heidebrand war in Niedersachsen im Einsatz. Es war die größte Waldbrandkatastrophe Deutschlands seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Brandserie begann am Freitag, 8. August 1975, bei Stüde und Grußendorf nordöstlich von Gifhorn. Die Grafik zeigt das größte zusammenhängende Brandgebiet zwischen Eschede und Oldendorf im Landkreis Celle. Weitere Brandzellen befanden sich bei Unterlüss/Scharmbeck, Gorleben/Trebel, Meinersen/Leiferde und Stüde/Neudorf-Platendorf.
Die Brandserie begann in den drei betroffenen Landkreisen Gifhorn, Celle und Lüchow-Dannenberg.
In den drei betroffenen Landkreisen Gifhorn, Celle und Lüchow-Dannenberg bestanden 80 Prozent der Wälder aus Kiefern.
Der Regierungsbezirk Lüneburg war zu 32 Prozent bewaldet.
Der Einsatz war im Regierungsbezirk Lüneburg unter anderem durch wochenlange Trockenheit und extreme Hitze das größtmögliche Waldbrandrisiko.
Im August 1975 herrschte im Regierungsbezirk Lüneburg das größtmögliche Waldbrandrisiko.
Niedersachsen gehört zu den Bundesländern, die durch große Wald- und Heideflächen im Sommer besonders brandgefährdet sind.