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Welche aktive Sicherheitseinrichtungen sind im PKW erlaubt?

Lucie Schaller
Lucie Schaller
2025-10-02 02:00:19
Anzahl der Antworten : 13
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Seit dem 7. Juli 2024 müssen alle neuen Fahrzeuge gemäß einer EU-Verordnung mit Fahrassistenzsystemen ausgestattet sein. Diese Verordnung, die bereits seit dem 6. Juli 2022 in Kraft ist, betrifft die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen und deren Sicherheitssystemen. Einige sicherheitsrelevante Sonderausstattungen müssen mittlerweile laut EU-Norm sogar serienmäßig angeboten werden, wie beispielsweise das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP. Andere weiter entwickelte Elektronikbausteine werden durch hohe Stückzahlen immer billiger und werden deshalb von den Herstellern auch verstärkt in Kompakt- und Kleinwagen serienmäßig eingebaut.
Martina Bach
Martina Bach
2025-09-25 15:44:56
Anzahl der Antworten : 19
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Aktive Sicherheitssysteme dienen der Vorbeugung von Unfällen. Diverse im Auto vorinstallierte Systeme sollen auch bei ungünstigen Fahrbedingungen gute Rahmenbedingungen schaffen und bei Fehlern des Fahrers eingreifen. ABS – Antiblockiersystem Das Antiblockiersystem sorgt dafür, dass die Lenkfähigkeit auch bei einer Vollbremsung erhalten bleibt und der Bremsweg verkürzt wird. BAS – Bremsassistent Der Bremsassistent hilft dabei, Vollbremsungen auszuführen. ESP – Elektronisches Stabilitätsprogramm Das Elektronische Stabilitätsprogramm kann das Auto bei Instabilitäten abbremsen und vorbeugen, dass es ins Schleudern kommt. Lichtassistent Der Lichtassistent sorgt für eine gute Ausleuchtung der Straße. Spurwechselassistent Der Spurwechselassistent warnt den Fahrer vor entgegenkommenden Fahrzeugen während des Überholens. Toter-Winkel-Assistent Der Tote-Winkel-Assistent erkennt, ob sich ein Auto von hinten nähert und warnt den Fahrer, da das andere Auto im toten Winkel für diesen nicht sichtbar wäre. Spurhalteassistenten Der Spurhalteassistent warnt den Fahrer davor, wenn dieser die Spur verlässt. Einige Systeme besitzen auch die Möglichkeit, umzulenken. Multikollisionsbremse Die Multikollisionsbremse wird erst nach dem Aufprall aktiviert und sorgt für den vollständigen Stillstand eines Autos, damit dieses nicht in den Straßenverkehr zurückrollen kann. Geschwindigkeitsassistenten Der Geschwindigkeitsassistent besteht aus einer Kamera, die Geschwindigkeitsbegrenzungen am Fahrbahnrand erkennt und diese anzeigt. Nachtsichtassistent Der Nachtsichtassistent funktioniert mit Infrarot. Dies ermöglicht es, die Fahrbahn zu scannen und den Fahrer vor Personen oder Tieren, die die Straße überqueren zu warnen. Einige Systeme können auch automatisch bremsen und so einen Aufprall verhindern. Abstandsradar Der Abstandsradar warnt den Fahrer, wenn der Mindestabstand zum vorderen Fahrzeug zu klein ist und kann gegebenenfalls auch die Geschwindigkeit reduzieren. Berganfahrhilfe/Bergabfahrhilfe Die Berganfahr- und Bergabfahrhilfe hilft dem Fahrer bei Bergfahrten.

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Armin Frey
Armin Frey
2025-09-14 04:52:49
Anzahl der Antworten : 15
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Der Notbremsassistent überwacht kontinuierlich den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen sowie die Beschleunigung, den Lenkwinkel und die Pedalstellung. Bei drohender Kollision bremst das System automatisch ab, um einen Aufprall zu verhindern oder dessen Folgen zu minimieren. Der aktive Spurhalteassistent erkennt die Fahrbahnmarkierungen und hält das Fahrzeug durch sanfte Lenkkorrekturen innerhalb der Spur. Ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h wird dieser Assistent aktiviert und warnt den Fahrer bei unabsichtlichem Verlassen der Fahrspur. Das Notbremslicht aktiviert bei einer Vollbremsung ab 50 km/h alle roten und gelben Rückleuchten, um nachfolgende Verkehrsteilnehmer vor der Gefahrensituation zu warnen und Auffahrunfälle zu vermeiden. Der intelligente Geschwindigkeitsassistent nutzt eine Kamera zur Erkennung von Geschwindigkeitsschildern und passt die Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechend an. Dieses System unterstützt den Fahrer dabei, Tempolimits einzuhalten und die Fahrsicherheit zu erhöhen. Die Müdigkeitserkennung analysiert kontinuierlich das Fahrverhalten, um Anzeichen von Müdigkeit oder Ablenkung zu erkennen. Bei Bedarf warnt das System den Fahrer durch optische und akustische Signale und empfiehlt eine Pause. Der Rückfahrassistent erleichtert das Rückwärtsfahren durch die Verwendung von Sensoren und Kameras, die Hindernisse hinter dem Fahrzeug erkennen. Das System gibt Warnungen aus und hilft, Kollisionen beim Einparken oder Rückwärtsfahren zu vermeiden. Die Blackbox (Unfalldatenspeicher) zeichnet im Falle eines Unfalls wichtige Daten wie Geschwindigkeit, Verzögerung und Fahrzeugbewegungen auf. Diese Informationen können zur Unfallanalyse und Verbesserung der Fahrzeugsicherheit verwendet werden. Der Kopfaufprallschutz umfasst erweiterte Sicherheitssysteme, die Fußgänger und Radfahrer bei einem Aufprall schützen. Er verbessert die Kopfaufprallzone an der Fahrzeugfront, der Motorhaube, der Windschutzscheibe, der A-Säule und dem Dach, um Verletzungen zu minimieren.