Wer sich dazu entschiedet, bei der Feuerwehr hauptberuflich zu arbeiten, muss zuerst eine ein- bis zweijährige Ausbildung absolvieren. Die sogenannten Anwärter verdienen, abhängig vom Bundesland, knapp 1.500 Euro brutto im Monat. Da es aber einen enormen Fachkräftemangel gibt, kriegen die meisten Anwärter einen zusätzlichen Sonderzuschlag. Bei manchen Städten oder Kommunen beträgt der bis zu 90 Prozent vom Grundgehalt. Unterm Strich können da also schon in der Ausbildung bis zu 2.800 Euro an Lohn monatlich herausspringen.
Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt, kann sich dann Brandmeister beziehungsweise Brandmeisterin nennen. So lautet die offizielle Bezeichnung für hauptberufliche Feuerwehrleute. Ab da gibt es das Gehalt der Landesbesoldungsstufe A7 bis A9. Konkret sind das, je nach Berufserfahrung und Bundesland, ungefähr zwischen 2.900 und 4.100 Euro vor Steuern im Monat.
Wer sich weiterbildet zum Haupt-/ oder Oberbrandmeister, der beginnt automatisch in der Besoldungsstufe A9. Dort beträgt das monatliche Grundgehalt zwischen 3.800 und 4.100 Euro.
Auch mit einem Studienabschluss gibt es die Möglichkeit, bei der Feuerwehr zu arbeiten – vorausgesetzt der Bachelor ist in einem technischen, naturwissenschaftlichen oder für die Feuerwehr geeigneten Bereich absolviert worden. Nach einer praktischen Ausbildung ist man dann ein Brandinspektor beziehungsweise eine Brandinspektorin und wird nach der Besoldungsstufe A9 bis A13 bezahlt. Das monatliche Grundgehalt liegt da zwischen 3.100 und 6.200 Euro.
Spitzenverdiener sind die Brandreferendare, die in der Regel eine Abteilung oder gesamte Feuerwehrwache leiten. Dementsprechend hoch ist auch das Gehalt: Zwischen 4.700 und 8.500 Euro verdient ein Brandreferendar abhängig von der Berufserfahrung und dem Bundesland, in dem er oder sie arbeitet.