Es gibt verschiedene Varianten für die Erd- und der Feuerbestattung.
Zur Auswahl stehen Wahlgrab, Reihengrab, anonymes Grab, pflegefreies Grab, Baumbestattung, Waldbestattung, Gemeinschaftsgrab und Urnenwände.
Das Nutzungsrecht an einem Wahlgrab kann immer wieder verlängert werden, beispielsweise im Zuge einer weiteren Beisetzung.
Die Grabstellen in einem Reihengrab sind für nur eine Bestattung ausgelegt.
Die Grabstätte in einem anonymen Grab wird nach der Beisetzung von der Friedhofsverwaltung eingesät und gepflegt.
Es erfolgt keine Kennzeichnung der einzelnen Grabstellen in einem anonymen Grab.
Ein pflegefreies Grab ist in der Regel ein Rasengrab, auf dem ein Grabstein platziert ist, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Für die Pflege des Rasens ist der Träger der Grabstelle verantwortlich.
Die Baumbestattung wird mittlerweile auch auf ausgewählten Friedhöfen angeboten, wie z.B. auf dem Friedhof Brühl-Süd.
Hier werden an einem Baum 16 Urnen zwischen den Wurzeln beigesetzt.
Ein Stele, die nahe zum Baum steht, bietet Platz für die Inschrift der beigesetzten Verstorbenen.
Ist der Baum vollständig bestückt, werden die Beisetzungsstellen von der städtischen Friedhofsgesellschaft angelegt.
In einem dafür gekennzeichneten Wald an der Wurzel eines Baumes wird die Urne bei einer Waldbestattung beigesetzt.
Die Grabstelle, das Grabdenkmal sowie die Grabpflege sind im Grabpreis für die gesamte Ruhfrist bei einem Gemeinschaftsgrab mitinbegriffen.
Die Steinbeschriftung kann selbst gewählt werden.
Eine Urnenwand wird als Kolumbarium bezeichnet, jede der Kammern in dieser Wand kann eine oder mehrere Urnen aufnehmen.
Eine Gravur, meist in eine Marmorplatte gemeißelt, erinnert an die Verstorbenen.