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Wie sicher sind Heizgeräte für den Hausgebrauch?

Konstanze Steiner
Konstanze Steiner
2025-08-29 21:17:05
Anzahl der Antworten : 15
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Schlimmstenfalls können durch den Gebrauch der Geräte Menschen zu Schaden kommen. Das Beheizen von Wohnungen mit vermeintlichen Alternativen kann zu Wohnungsbränden führen. Viele der Heizalternativen sind nicht für die Nutzung in Innenräumen ausgelegt und schlichtweg ein gefährlicher Brandherd. Heizlüfter sind geeignet, einzelne Räume zeitweise aufzuwärmen. Sie sind aber nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt. Das kann zur Überhitzung und zu Bränden führen. Gerade ältere Geräte haben keine Sicherheitseinrichtungen, sie schalten sich nicht automatisch ab, wenn sie umkippen oder überhitzen. Steht das Gerät unbeaufsichtigt im Raum, setzen Sie sich und ihre Mitmenschen einer großen Gefahr aus, die Leben kosten kann. Keinesfalls sollten mehrere Heizlüfter an einem Stromkreis betrieben werden. Das führt zur Überspannung! Auch müssen Heizlüfter immer direkt in eine Steckdose gesteckt werden, niemals in Mehrfachsteckdosen. Gerade wenn mehrere Stromverbraucher gleichzeitig an eine Mehrfachsteckdose angeschlossen sind, können Steckdose, Mehrfachstecker und umliegende Kabel schmelzen und Feuer fangen. Ein elektrischer Kurzschluss kann sämtliche alle Kabelverbindungen hinter der Wand in Brand setzen. Da die Heizgeräte an eine herkömmliche Haushaltssteckdose angeschlossen werden, können sie – im Gegensatz zu elektrischen Wärmepumpen oder Nachtspeicher-Heizungen – im Falle von drohenden Netzüberlastungen nicht vom Netzbetreiber abgeschaltet werden. Lokale Netzüberlastungen sind deshalb möglich. Heizlüfter haben einen sehr hohen Stromverbrauch. Ein Dauerbetrieb von Heizlüftern kann zu drastischen Stromnachzahlungen führen. Auch mit Strom betriebene Radiatoren oder Infrarotheizungen sind energieintensiv. Auch wenn sie für längere Betriebszeiten ausgelegt und weniger gefährlich sind sowie weniger Leistung zulassen, machen sie sich auf der Stromrechnung deutlich bemerkbar. Auch die Strahlheizkörper unter dem Ceranfeld oder in Backöfen dürfen keinesfalls als Heizung verwendet werden. Im Notfall die 112 wählen! Alarmieren Sie im Notfall oder bei Brandverdacht sofort die Feuerwehr. Rufen Sie die Rettungskräfte auch dann, wenn Sie einen Brandgeruch in der Nachbarschaft wahrnehmen. Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen! Halten Sie Ihre Kinder von sämtlichen Brandquellen fern.
Albrecht Ernst
Albrecht Ernst
2025-08-19 00:07:23
Anzahl der Antworten : 16
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Die Brandgefahr eines Elektroheizgeräts ist enorm hoch, denn die Heizelemente erreichen Temperaturen von über 400 Grad Celsius. Zum Vergleich: Das Wasser in Zentralheizungen erreicht lediglich 50 bis 90 Grad. Hinzu kommt die Gefahr eines Stromschlags, wenn Sicherheitsregeln missachtet, beschädigte Geräte betrieben oder von Laien repariert werden. Auch, wenn es keine absolute Sicherheit im Umgang mit Heizgeräten gibt, können Sie die Risikofaktoren senken. Beherzigen Sie die folgenden Tipps der Aktion Das sichere Haus (DSH): Bedienungsanleitung lesen: Die beiliegende Betriebsanleitung sollte auf Deutsch und leicht verständlich sein. Sicherheitshinweise beachten: Die Sicherheitshinweise dürfen in der Bedienungsanleitung unter keinen Umständen fehlen, z.B. „Dieses Heizgerät darf nicht in unmittelbarer Nähe einer Badewanne, einer Dusche oder eines Schwimmbeckens benutzt werden.“ Richtig aufstellen: Platzieren Sie das Heizgerät so, dass sie es immer im Blick haben und mit ausreichend Abstand zu Möbeln, Vorhängen oder anderen brennbaren Gegenständen. Überhitzung durch Zweckentfremdung vermeiden: Das Trocknen von Kleidung oder Handtüchern kann dazu führen, dass sich das Gerät überhitzt. Dauerbetrieb vermeiden: Lassen Sie das Gerät nicht für längere Zeit unbeaufsichtigt laufen. Heizlüfter sind nicht für eine Dauerbeheizung geeignet. Defekt: Nehmen Sie einen kaputten Heizlüfter nicht mehr in Gebrauch und versuchen Sie ihn nicht selbst zu reparieren.

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Dagmar Schuster
Dagmar Schuster
2025-08-15 04:08:42
Anzahl der Antworten : 12
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Die Heizelemente dieser Geräte werden sehr heiß und bei einem unsachgemäßen Gebrauch können sie einen Brand auslösen. Allerdings kann eine falsche Positionierung oder Fehlbedienung schnell zu einem Brand oder anderen Unfällen führen. Die verbauten Heizelemente können nämlich mehrere Hundert Grad Celsius heiß werden, das genügt, um leicht brennbare Materialien wie Vorhänge oder ein Handtuch in Brand zu setzen. So sind die Mindestabstände zu anderen Gegenständen wie Möbeln und Vorhängen, wie sie in der Bedienungsanleitung zu finden sind, einzuhalten. Ein Heizgerät, das in ein Waschbecken, in die Badewanne oder die Dusche fällt, kann einen tödlichen Stromschlag verursachen. Aus dem gleichen Grund sollten Elektrogeräte auch nicht mit nassen Händen bedient werden. Grundsätzlich sollten in Feuchträumen nur Modelle genutzt werden, die hierfür auch geeignet sind. Die allermeisten elektrischen Heizgeräte, das gilt insbesondere für Heizkissen und Heizdecken, sollten nur unter Aufsicht genutzt werden. Bei ungewöhnlichen Geräuschen oder gar Rauchentwicklung müssen die Geräte vom Stromnetz getrennt und von einem Fachmann überprüft werden. Eingesetzt werden sollten nur Heizgeräte, die ein CE-Zeichen haben, noch besser ist es, wenn das Gerät zusätzlich über das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit verfügt.
Rudi Schindler
Rudi Schindler
2025-08-01 22:46:28
Anzahl der Antworten : 12
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Je heißer ein Heizkörper ist, desto eher kann es zu Staubverschwelungen kommen. Dabei handelt es sich um Staub, der aufgrund zu hoher Temperaturen verbrennt, wodurch wiederum toxische Gase und Mikropartikel freigesetzt werden. Ein weiterer Negativfaktor bei Elektroheizungen ist die Wärme. Infrarotheizungen, Heizstrahler und Co. produzieren eine direkte und keine angenehme Strahlungswärme. Denn wer zu nah an einer Elektroheizung sitzt, kann sich verbrennen. Nicht nur für Menschen und Tiere kann die Oberflächenwärme zur Gefahr werden. Auch Gegenstände, die sich in unmittelbarer Nähe befinden, können sich sehr stark erhitzen, verformen, an Festigkeit und Form einbüßen oder im schlimmsten Fall sogar zu brennen beginnen. Die sehr stark erwärmte und somit trockene Luft kann zu einer Belastung für die Gesundheit werden. Denn die Schleimhäute trocknen stark aus. Die Betriebsgeräusche eines Heizlüfters sind sehr laut. Ein derartiges Heizgerät laufen zu lassen, während man im selben Raum ist, kann somit zu einer echten Belastung werden. Speziell bei Heizlüftern kommt noch hinzu, dass auch Staub von Möbeln oder dem Fußboden aufgewirbelt und in der Luft verteilt wird. Die Atemwege werden somit zusätzlich belastet. Vor allem für Allergiker und Asthmatiker kann sich der Betrieb einer Elektroheizung daher negativ auf die Gesundheit auswirken.

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