Man spart mit Heizlüftern kein Geld, ganz im Gegenteil, man treibt die Stromrechnung in die Höhe.
Denn die Geräte werden mit Strom betrieben und der ist teuer.
Eine Kilowattstunde Strom kostet zur Zeit im Schnitt circa 37 Cent, der Gaspreis liegt bei circa 11 Cent.
Die Raumtemperatur immer wieder absinken zu lassen und wieder zu erhöhen soll unnötig Energie verschwenden.
Nein.
Er rät, die Heizung runterzudrehen, wenn sie nicht gebraucht wird.
Nachts sollte man die Temperatur auf jeden Fall herunterregeln, ebenso wenn man länger das Haus verlässt.
Der Experte fasste zusammen: „Die Heizung für 30 Minuten abzudrehen, macht wenig Sinn, aber bei vier Stunden wird es sich in der Regel lohnen.“
Ja, nicht in jedem Zimmer müssen wohlige 25 Grad herrschen.
Die optimale Raumtemperatur für das Wohnzimmer liegt zum Beispiel bei circa 20 Grad, im Schlafzimmer reichen 17 bis 18 Grad für einen guten Schlaf.
Und ein paar Grad weniger sind sicher kein Problem.
Doch gar nicht zu heizen, kann unangenehme Folgen nach sich ziehen – nämlich Schimmel.
Warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen als kalte.
Deshalb sollte die Raumtemperatur auch im Winter nicht unter 16 Grad fallen.
Vor allem das Bad sollte immer beheizt sein, weil dort besonders viel Feuchtigkeit anfällt.
Genau so wichtig, um Schimmel vorzubeugen, ist richtiges Lüften.
Auf Heizlüfter gab es vor einigen Jahren einen richtigen Run: In zahlreichen Baumärkten waren die kleinen Elektro-Heizer zeitweise ausverkauft.
Dabei sind die Geräte keine gute Alternative zur Gasheizung – auch nicht aus finanzieller Sicht.