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Welche Wirkung hat Wasser beim Löschen?

Hans-Wilhelm Moritz
Hans-Wilhelm Moritz
2025-10-01 02:50:20
Anzahl der Antworten : 12
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Wasser benötigt aber viel Energie zum Verdampfen, die es dem Feuer entzieht. Außerdem poppt dabei jedes kleine Tröpfchen zu einer viel größeren Wasserdampfblase auf. Beides - Kühlung und Verdrängung der Luft bringt die Flamme zum Erlöschen.
Carsten Wild
Carsten Wild
2025-09-27 02:10:58
Anzahl der Antworten : 10
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Wasser entzieht der Brandstelle durch die Aufnahme einer sehr großen Wärmemenge beim Verdampfen, der Brandstelle Energie und kühlt sie somit aus, bis das Feuer erlischt! Die einfache Antwort auf diese Wäre würde lauten: Wasser kühlt die Brandstelle und erlischt somit das Feuer. Wasser benötigt zum Verdampfen ein Vielfaches der Wärmemenge im Vergleich zur Erwärmung auf Siedetemperatur! Die sehr große Verdampfungswärme von Wasser ist der Grund, weshalb sich das Wasser in besonderer Weise als Löschmittel für die Brandbekämpfung eignet. Wird Wasser auf die Brandstelle gegossen, so wird das Wasser nicht nur erwärmt, sondern auch verdampft. Umgekehrt bedeutet dies, dass dem brennenden Stoff durch die Verdampfung des Wassers sehr viel Energie in Form von Wärme entzogen wird. Hierdurch kühlt die Brandstelle aus und die Temperatur sinkt. Fällt die Temperatur schließlich unterhalb des Zündpunktes des brennenden Stoffs, so erlischt das Feuer. Wasser entzieht durch die Aufnahme einer sehr großen Wärmemenge beim Verdampfen, der Brandstelle Energie und kühlt sie somit aus, bis das Feuer erlischt! Das Verdampfen des Wassers ist also wesentlich, wenn es um das Löschen mit Wasser geht. Auch die Tatsache, dass sich Wasser beim Verdampfen stark ausdehnt, spielt eine wichtige Rolle. Aus einem Liter flüssigem Wasser, werden bei gleichbleibendem Druck rund 1700 Liter Wasserdampf. Diese enorme Volumenzunahme beim Verdampfen verdrängt den für die Verbrennung notwendigen Sauerstoff von der Brandstelle und das Feuer erstickt.

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Sabine Wenzel
Sabine Wenzel
2025-09-15 06:52:18
Anzahl der Antworten : 8
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Wasser ist das am häufigsten eingesetzte Löschmittel, dessen Hauptlöschwirkung beruht auf dem Kühleffekt. Außerdem hat es einen sehr großen Wärmekoeffizient, was bedeutet, dass Wasser sehr viel Wärme aufnehmen und damit Energie aus dem Brandgeschehen nehmen kann. Nachteilig ist der Einsatz bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, da die Gefahr des Einfrieren besteht. Das Verdampfen bei hohen Temperaturen kann sowohl zu Sichtbehinderungen als auch zu Verbrühungen der Einsatzkäfte führen. Wegen der elektrischen Leitfähigkeit von Wasser sind bei der Brandbekämpfung von Elektrischen Anlagen gewisse Sicherheitsabstände einzuhalten, um der Gefahr eines Stromschlages zu entgehen. Gefährlich kann es bei Bränden mit Metallen und anderen chemischen Stoffen werden, da dort zum Teil heftige chemische Reaktionen mit Wasser stattfinden können.
Konstanze Steiner
Konstanze Steiner
2025-09-15 06:35:07
Anzahl der Antworten : 15
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Das Löschen mit Wasser beruht nicht nur auf Abdeckung des Feuers zum Abschneiden von der Sauerstoffzufuhr. Beim Bekämpfen eines Brandes mit Wasser verdampfen schlagartig große Wassermengen. Damit wird dem Brandherd sehr viel Wärme entzogen. Deshalb hört die Selbstaktivierung des Brandes auf; das Feuer erlischt sofort. Je schneller sich Dampf bildet, desto eher tritt seine Löschwirkung ein. Aus diesem Grunde ist das Löschen mit heißem Wasser besonders effektiv. Besonders bewährt zur Brandbekämpfung haben sich künstliche Nebel. Diese erzeugt man mit auf Löschpanzern fixierten Düsenjäger-Triebwerken, in deren Abgasstrahl man Wasser spritzt. Viele Brände lassen sich aber nicht mit Wasser löschen. Das ist zum Beispiel beim Benzinbrand der Fall, da sich Wasser und Benzin nicht mischen und das Benzin wegen seiner Dichte von etwa 0,75 kg/l sogar noch auf dem Wasser schwimmt. Aber auch dann, wenn Wasser mit dem brennenden Medium chemisch reagiert, ist an Löschen mit Wasser nicht zu denken. Das gilt beispielsweise für Metallbrände. Offensichtlich ist das beim Magnesium. Alkalimetalle sind besonders gefährlich, da sie schon in der Kälte in exothermer Reaktion mit Wasser Wasserstoff erzeugen und sich selbst entzünden. Knallgasartige Explosionen können die Folge sein. Auch andere Brände werden erst durch Wasser ausgelöst. Bei all diesen nicht mit Wasser löschbaren Bränden hilft nur Schaum oder Kohlenstoffdioxid.

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Claus-Dieter Reinhardt
Claus-Dieter Reinhardt
2025-09-15 05:33:30
Anzahl der Antworten : 21
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Wasser hat aufgrund seiner Molekülstruktur eine besonders hohe Wärmekapazität, d. h. die Eigenschaft, bis zu seiner vollständigen Verdampfung eine besonders große Wärmemenge aufzunehmen. Hauptlöschwirkung: Wasser hat durch sein hohes Wärmeaufnahmevermögen bei Temperaturerhöhung und Verdampfung sehr stark abkühlende Wirkung. Diese Eigenschaft kommt insbesondere beim Löschen von Bränden der Brandklasse A zum Tragen. Der Wirkungsgrad hängt von der Verteilung ab (Größe der Wassertröpfchen) und ist beim Sprühstrahl besser als beim Vollstrahl.
Pierre Hammer
Pierre Hammer
2025-09-15 04:28:36
Anzahl der Antworten : 12
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Ein Feuer erlischt, wenn der brennende Stoff unter seine Zündtemperatur abgekühlt wird. Flüssiges Wasser wird nicht heißer als 100 °C, damit liegt seine Maximaltemperatur niedriger als die Zündtemperatur vieler brennbarer Stoffe. Durch seine hohe Verdampfungsenthalpie vermag Wasser große Energiemengen aufzunehmen und dadurch die Umgebung abzukühlen. Der beim Löschen entstehende Wasserdampf verdrängt außerdem den bei einer Verbrennung benötigten Sauerstoff. Alkalimetalle und brennende Erdalkalimetalle reagieren unmittelbar und heftig mit Wasser, dabei entsteht hochentzündlicher Wasserstoff. Das Löschwasser wird auf Fahrzeugen zur Einsatzstelle mitgeführt oder vor Ort durch Wasserentnahme gefördert. Beim Löschen von Bränden kann es vorkommen, dass durch das Löschwasser zwischen stromführenden Teilen eine leitfähige Verbindung bis hin zum sogenannten Kurzschluss entsteht. Wasser als Löschmittel ist preiswert und leicht verfügbar. Es ist für Menschen und Tiere ungefährlich und nicht umweltschädlich.

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