Zur Brandklasse A zählen Stoffe wie Holz, Kohle, Textilien, Papier, einige Kunststoffe, Heu, Stroh und Faserstoffe.
Hierzu eignet sich Wasser sehr gut oder aber Feuerlöscher, die mit Schaum oder Pulver befüllt sind.
Pulverlöscher sollten jedoch lediglich als ABC-Löscher zum Einsatz kommen, da sie ein Glutbrandpulver enthalten.
Stoffe der Brandklasse B brennen ausschließlich mit Flammen und erzeugen keine Glut.
Diese Stoffe dürfen Sie im Brandfall niemals mit Wasser löschen, da das Wasser verdampfen und aufgrund der brennenden Flüssigkeit wäre eine Verpuffung die Folge.
Stoffe der Brandklasse B werden durch das Löschmittel erstickt.
Hierzu verwendet man Schaum-Feuerlöscher, ABC-Feuerlöscher, Feuerlöscher mit BC-Pulver sowie CO2-Löscher.
Bei Gasbränden gilt es zu beachten, dass diese sich nicht mit Wasser, Schaum oder Kohlenstoffdioxid löschen lassen.
Als Löschmittel eignen sich Feuerlöscher mit ABC-Pulver und BC-Pulver.
Metallbrände der Brandklasse D dürfen niemals mit Wasser gelöscht werden, da sich das Wasser bei den hohen Temperaturen in Wasserdampf und Sauerstoff spaltet.
Zum Löschen von Metallbränden eignen sich ausschließlich spezielles Metallbrand-Pulver, trockener Sand, trockenes Zementpulver oder trockenes Streu- oder Viehsalz.
Fettbrände dürfen auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden, da die Dichte des Wassers höher ist als die des Öls.
Bei einem Löschversuch mit Wasser würde das Löschwasser schnell im brennenden Fett absinken und verdampfen.
Fettbrände werden grundsätzlich erstickt.
Das schnelle Abdecken mit einem Metalldeckel ist dafür am ehesten geeignet.
Die Kochplatte sollte sofort abgeschaltet werden und die Feuerquelle, wenn möglich, von der Platte geschoben werden.
Am besten eignen sich so genannte Fettbrandlöscher.
Diese sind mit einem speziellen Löschmittel befüllt, das für eine Verseifung der brennenden Flüssigkeit sorgt.