Wer sich vor einem Einbruch schützen will, sollte wissen: Einbrecher wollen schnell ins Haus kommen. Das heißt, je länger sie brauchen, um eine Tür oder ein Fenster zu knacken, desto eher geben sie auf.
Fenster und Türen sollten gesichert werden.
Durch eine Pilzkopfverriegelung hat ein Einbrecher kaum Möglichkeiten, über das Fenster einzudringen.
Ohne dieses Sicherheitssystem können Profi-Einbrecher innerhalb weniger Sekunden ein Fenster aufhebeln.
Bei Kellerfenstern empfiehlt es sich, diese mit einem Gitter zu schützen.
Das wirkt definitiv abschreckend.
Wer eine Leiter im Garten gut sichtbar stehen lässt, oder bei wem die Mülltonnen direkt unter dem Balkon stehen, macht es Einbrechern leicht.
Also alles wegräumen, was einen Einbruch erleichtert.
Hohe Hecken schützen zwar vor neugierigen Blicken, helfen aber auch Einbrechern, unentdeckt zu bleiben.
Besser sind niedrigere Hecken oder Zäune.
Mit Lampen gekoppelte Bewegungsmelder wecken zudem in der Dunkelheit die Aufmerksamkeit von Nachbarn und stören Einbrecher.
Man kann seine Nachbarn bitten, während des Urlaubs oder Wochenendausfluges ein wachsames Auge auf die Wohnung oder das Haus zu haben und regelmäßig den Briefkasten zu leeren oder Pakete anzunehmen.
Wenn diese dann auch noch die Mülltonnen rausstellen und regelmäßig in die Wohnung gehen, um die Pflanzen zu gießen oder die Katze zu füttern, schreckt das potentielle Einbrecher ab.
Wer sein Haus außen mit Kameras überwacht, darf keine Wunder erwarten und sollte die oben genannten Tipps trotzdem beachten.
Aus Datenschutzgründen darf nur das eigene Grundstück und nicht der öffentliche Raum wie Bürgersteig oder Parkplätze gefilmt werden.
Zudem tragen Einbrecher oft Masken.
In der Kombination mit Alarmanlagen bieten sie aber einen guten Schutz.
Auch hochtechnisierte Smart Homes müssen nicht unbedingt sicher vor Einbrüchen schützen, weil sie von Einbrechern gehackt werden können.