Solche Ängste gehen oft auf die Kindheit zurück. Wenn ein Einbrecher so etwas hört, ergreift er in aller Regel die Flucht. Männer auch, sie geben es bloss nicht so offen zu. Die Angst, nachts überfallen zu werden, ist in vielen Köpfen vorhanden – dieser Fall ist in unseren Breitengraden aber sehr selten. Wenn man die eigenen vier Wände verlässt, auch nur für kurze Zeit, sollte es keine gekippten Fenster und keine offenen Türen geben. Deshalb sollte man Einbrechern durch die Raumgestaltung den Eindruck vermitteln, dass jemand zu Hause ist. Man sollte sich auf keinen Fall nur zurückziehen, sondern sich mit allen möglichen Mitteln bemerkbar machen. Sowohl als auch, gerade osteuropäische Kriminaltouristen kommen häufig zu zweit oder zu dritt – da sind auch Frauen und Kinder mit im Team. Die scheuen sich aber noch viel mehr vor einer Konfrontation als die männlichen Einbrecher. Braucht der Dieb Werkzeug, wählt er ein leises Vorgehen, eines, das ihn nicht in Verletzungsgefahr bringt. Den Stein nehmen und eine Scheibe einschlagen – mit dem Risiko, die Nachbarn aufzuscheuchen –, das ist so ziemlich die letzte Option.