Brandursache Nummer 1 sind Elektrogroßgeräte und hier insbesondere Wäschetrockner. Im Detail betrachtet, entpuppen sich die Wäschetrockner in der Häufigkeit als Brandverursacher Nummer eins. Die weiteren Plätze belegen Kühlgeräte und Geschirrspüler.
Risikofaktoren "Weiße Ware" liegt nicht ohne Grund ganz vorn. Darunter versteht man Elektrogroßgeräte, die in fast jedem Haushalt zu finden und dementsprechend weit verbreitet sind.
Bauart und Betriebsweise können technische Fehler begünstigen, die Brände auslösen: Die Geräte werden mit Netzspannung – in Deutschland also mit 230 Volt – betrieben.
Gefährlich sind vor allem Knick- und Bruchstellen an Leitungen, an denen die Isolierung durchgescheuert oder gar angeschnitten ist sowie freiliegende Einzeldrähte an Leitungseinführungen und an schadhaften Steckvorrichtungen.
Oftmals entstehen auch durch Feuchtigkeit, Wärme, leitfähigen Staub, gelockerte Teile oder Materialbrüche Schäden an einem elektrischen Gerät.
Diese Defekte können Kurzschlüsse, Funken und Schwelbrände verursachen.
In manchen Fällen bleibt das Problem (beispielsweise ein Kabelbruch) lange Zeit unbemerkt, bis schließlich ein sichtbares Feuer ausbricht.
Aber auch ein unsachgemäßer Anschluss oder Betrieb der Geräte sowie Überhitzung können zu Bränden führen.