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Welche Sicherheitsmaßnahmen sollten Sie beim Umgang mit Elektrogeräten beachten?

Elli Beyer
Elli Beyer
2025-08-14 11:35:56
Anzahl der Antworten : 15
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Bevor Sie oder Ihre Angestellten mit der Arbeit an elektrischen Anlagen beginnen, sollten Sie zunächst ein paar Sicherheitsregeln verinnerlichen. Die Normenreihe DIN VDE 0105 zählt folgende Sicherheitsregeln im Umgang mit elektrischen Anlagen auf: Freischalten Gegen Wiedereinschalten sichern Spannungsfreiheit feststellen Erden und Kurzschließen Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken. Im Umgang mit elektrischen Anlagen muss zunächst die Spannung abgeschaltet werden. In diesem Schritt geht es also um das allpolige Trennen einer jeweiligen elektrischen Anlage von spannungsführenden Teilen. Beim Abschalten des Leitungsschutzschalters können Sie das Schaltschloss durch ein Stück Draht blockieren. Wenn Sie die Schmelzsicherungen herausgedreht haben, empfiehlt es sich, die Einsätze während Ihrer Arbeit dauerhaft mit sich zu führen. Bevor Sie mit Ihrer Arbeit fortfahren, sollten Sie nochmal sichergehen, dass die Anlage tatsächlich spannungsfrei ist. Hierbei kann Ihnen ein entsprechendes Prüfmittel helfen. Mit einem Spannungsprüfer können Sie die allpolige Spannungsfreiheit mit Sicherheit feststellen. Die Anlage ist nun mit Sicherheit spannungsfrei. Im nächsten Schritt können Sie nun die Leiter und die Erdungsanlage mit kurzschlussfesten Erdungs- und Kurzschließvorrichtungen verbinden. Gegebenenfalls müssen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Anlagenteile in der Nähe der Arbeitsstelle nicht freigeschaltet werden können. Ein zufälliges Berühren der spannungsführenden Teile sollte vermieden werden. Die Abdeckung oder Abschrankung unterscheidet sich bei Anlagen mit einer Spannung von unter und über 1000 Volt (1kV): Bei Anlagen unter 1kV reichen isolierende Tücher und Schläuche aus. Bei einer Spannung über 1kV werden diese durch Absperrtafeln, Seile und Warntafeln ergänzt. Zudem müssen in diesem Fall auch die Arbeiter geschützt sein. Hier kommen vor allem Schutzhelme und hochisolierte Handschuhe zum Einsatz. Von elektrischen Geräte und Anlagen geht immer ein gewisses Gefahrenpotential aus. Deshalb unterliegen diese regelmäßigen Sicherheitsprüfungen. Diese Prüfungen müssen von ausgebildeten Elektrofachkräften durchgeführt werden.
Dietmar Jung
Dietmar Jung
2025-08-01 02:42:26
Anzahl der Antworten : 13
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Beschäftigte dürfen nur mit elektrischen Betriebsmitteln arbeiten, die in ordnungsgemäßem Zustand sind. Viele Unfälle mit kleinen Elektrogeräten lassen sich bereits durch eine einfache Sichtkontrolle vermeiden. Sicherheitsbeauftragte sollten auf ihre Kolleginnen und Kollegen einwirken, dass sie vor der Nutzung eines Geräts schauen, ob es beschädigt ist. Die Betriebssicherheitsverordnung spricht hier von „Kontrolle auf offensichtliche Mängel“ die vor jeder Verwendung eines Arbeitsmittels durch die Beschäftigten erfolgen muss. Insbesondere an Steckern und Kabeln treten immer wieder Schäden auf, zum Beispiel an der Isolierung. Doch nicht immer werden alle Schäden von außen erkannt. Daher sind wiederkehrende Prüfungen von elektrischen Betriebsmitteln vorgeschrieben. Eine Elektrofachkraft oder eine andere dafür qualifizierte Person überprüft dann unter anderem die „ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel“. Die Fristen sind so zu bemessen, dass entstehende Mängel, mit denen gerechnet werden muss, rechtzeitig festgestellt werden. Sicherheitsbeauftragte können sich für eine wiederkehrende Prüfung einsetzen. Gut zu wissen, dass Sicherheitsbeauftragte, Brandschutzhelferinnen und Brandschutzhelfer sensibilisieren für Sichtkontrollen und melden Mängel der Führungskraft, darauf hinweisen, dass diese nur geprüfte Geräte verwenden sollten, und auf Kolleginnen und Kollegen einwirken, dass sie ihre im Betrieb genutzten Privatgeräte am Tag der Prüfungen mitbringen und prüfen lassen.

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Silvio Bartsch
Silvio Bartsch
2025-07-31 21:24:58
Anzahl der Antworten : 14
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Da elektrischer Strom beim Menschen zu Verletzungen und sogar zum Tod führen kann, muss sich der Mensch vor elektrischem Strom schützen und bestimmte Regeln einhalten, die einen sicheren Umgang mit Strom ermöglichen. Die Regeln für einen sicheren Umgang mit elektrischem Strom lauten: 1. Experimentiere niemals mit elektrischen Quellen, die eine Spannung von 25 V und mehr besitzen. 2. Berühre niemals die Pole einer Steckdose, blanke Leitungen oder Leitungen mit einer schadhaften Isolierung mit bloßen Händen, metallischen Gegenständen oder anderen Leitern des elektrischen Stromes. 3. Schließe elektrische Geräte stets an die richtige elektrische Quelle an. 4. Ziehe Stecker niemals an den Leitungen aus der Steckdose, sondern stets am Stecker. 5. Baue elektrische Schaltungen stets bei ausgeschalteter elektrischer Quelle auf. 6. Bei gefährlichen Schaltungen müssen Sicherungen eingebaut werden. 7. Lebensgefährliche Hochspannung sind mit einem besonderen Symbol gekennzeichnet. Beachte unbedingt: Die Leitungen von Hochspannungsleitungen, den Fahrdrähten bei der Bahn oder bei der Straßenbahn sind nicht isoliert.