Mit dem Lichtbogen geht typischerweise intensive optische Strahlung einher, deren Strahlungsanteile im ultravioletten Bereich Hautkrebs erzeugen können.
Aufgrund der hohen Temperaturen am Werkstück, Funkenflug und glühender Metallspritzer besteht zudem die Gefahr für Verbrennungen, Brände und Explosionen.
Oft wird beim Schweißen die Gefahr der Schwerhörigkeit unterschätzt.
Diese kann beispielsweise unter Langzeiteinwirkung des Lärms entstehen, der durch Schweißprozesse sowie begleitende Fertigungsprozesse wie Schleifen verursacht werden.
Bei Lichtbogenschweißverfahren sind besondere Gefahren durch mechanische Einwirkung, elektrischen Strom und Gefahrstoffe zu beachten.
Gefahrstoffe Nahezu alle Verfahren der Schweißtechnik setzen Gefahrstoffe in Form von Gasen und Partikeln frei.
Die Art und die Menge der entstehenden Gefahrstoffe hängt vorrangig von dem Schweißverfahren, von den Schweißparametern und von den eingesetzten Werkstoffen ab.
Die partikelförmigen Gefahrstoffe Molybdän(VI)- und Blei(II)oxid sind giftig und stehen unter Verdacht, krebserzeugend zu sein.
Die partikelförmigen Beryllium-, Cadmium-, Cobalt-, Nickel- und Chrom(VI)-Verbindungen sind giftig und krebserzeugend.
Die gasförmigen Gefahrstoffe Stickstoffmonoxid und -dioxid, Kohlenstoffmonoxid, Ozon, Phosgen, Cyanwasserstoff sind giftig.