Etwa ein Drittel aller Brände in Gebäuden entsteht durch Elektrizität. Laut IFS war dies 2017 die häufigste Brandursache. Mit großem Abstand folgt erst auf dem zweiten Platz menschliches Fehlverhalten, das etwa jeden fünften Brand verursacht. „Weiße Ware“ liegt nicht ohne Grund ganz vorn in der Liste der möglichen Brandursachen. Darunter versteht man Elektrogroßgeräte, die in fast jedem Haushalt zu finden und dementsprechend weit verbreitet sind. Gefährlich sind vor allem Knick- und Bruchstellen an Leitungen, an denen die Isolierung durchgescheuert oder gar angeschnitten ist, sowie freiliegende Einzeldrähte an Leitungseinführungen und an schadhaften Steckvorrichtungen. Oftmals entstehen auch durch Feuchtigkeit, Wärme, leitfähigen Staub, gelockerte Teile oder Materialbrüche Schäden an einem elektrischen Gerät. Mehrfachsteckdosenleisten belegen den fünften Platz bei den elektrischen Brandverursachern, denn viele Menschen unterschätzen deren Gefahrenpotenzial und eine Überlastung durch den Anschluss zu großer Verbraucher oder mechanische Beschädigungen können Brände auslösen.