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Welche Rollen gibt es bei der Feuerwehr?

Maik Hartwig
Maik Hartwig
2025-07-18 02:57:29
Anzahl der Antworten : 16
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Eine Gruppe ist bei der Feuerwehr eine taktische Einheit, die aus 9 Personen besteht. Jede Person hat eine bestimmte Aufgabe und kann folgendermaßen benannt werden: 1 Gruppenführer, 1 Maschinist, 1 Melder, 3 Trupps zu je 2 Personen: Angriffstrupp bzw. Rettungstrupp, Wassertrupp bzw. Sicherungstrupp, Schlauchtrupp bzw. Gerätetrupp. Der Gruppenführer leitet den Einsatz seiner Gruppe und gibt den Entwicklungs- und Angriffsbefehl. Der Maschinist bedient die Pumpe sowie Sonderaggregate und ist Fahrzeugfahrer. Der Melder übermittelt Nachrichten und übernimmt besondere Aufgaben. Der Angriffstrupp rettet und nimmt das erste Rohr vor. Der Wassertrupp rettet und stellt die Wasserversorgung bis zum Verteiler her. Der Schlauchtrupp rettet und stellt die Wasserversorgung zwischen Verteiler und den Rohren her. Der Gerätetrupp bereitet die befohlenen Geräte für den Einsatz vor, betreibt und überwacht sie zusammen mit dem Maschinisten. Der Sicherungstrupp sichert die Einsatzstelle und nimmt das hierfür erforderliche Gerät vor.
Eckart Wittmann
Eckart Wittmann
2025-07-09 22:15:15
Anzahl der Antworten : 18
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Einsatzleiter ist die höchste Führungsstufe einer Freiwilligen Feuerwehr. Der Feuerwehrkommandant ist gemäß Feuerwehrgesetz Einsatzleiter. Sobald er als Kommandant an eine Einsatzstelle innerhalb seines Gemeindegebiets kommt, ist er automatisch Einsatzleiter. Der Zugführer bildet zusammen mit dem Einsatzleiter die Technische Einsatzleitung und führt den Lösch- bzw. Rüstzug. Ein Gruppenführer, auch Fahrzeugführer genannt, wird auf jedem Feuerwehrfahrzeug eingesetzt. Truppführer sind verantwortlich für die Erledigung eines Einsatzauftrags in einem Trupp. Ein Truppführer muss Gefahren beim Einsatz erkennen, diese entsprechend bekämpfen oder seinen Trupp vor Ihnen schützen und dies dem Gruppenführer, der die nächste Führungsebene bildet, melden. Zugführer und Gruppenführer werden mit einer grünen bzw. blauen Weste gekennzeichnet. Der Einsatzleiter wird mit einer gelben Weste gekennzeichnet.
Steffi Decker
Steffi Decker
2025-07-09 21:12:39
Anzahl der Antworten : 6
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Die Rangfolge in der Freiwilligen Feuerwehr ist grob in „Führung“ und „Mannschaft“ unterteilt. In beiden Bereichen hat jeder zugehörige Feuerwehrmann/-frau einen bestimmten Dienstgrad. Mannschaftsdienstgrade: Der Großteil aller freiwilligen Feuerwehrmänner/-frauen sind in der Mannschaft tätig und bleiben während ihrer gesamten Dienstzeit auch Mannschaftsdienstgrad. Führungsdienstgrade: Nur bestimmte Feuerwehrmänner/-frauen qualifizieren sich durch ihre taktische Ausbildung, persönlichen Fähigkeiten und besonderem Engagement als Führungsdienstgrad und werden vom Kommandanten zum Löschmeister ernannt. Höhere Führungsdienstgrade: Die höheren Führungsdienstgrade erreichen meist nur jene Führungskräfte, die von der Mannschaft zum Kommandanten gewählt werden. Besondere Führungsfunktionen: Zusätzlich zu den Führungsdienstgraden gibt es bei der Freiwilligen Feuerwehr noch Führungsfunktionen, welche einen besonderen Rang darstellen. Der Unterschied zwischen Dienstgrad und Funktion ist, dass jeder Feuerwehrmann/-frau seinen Dienstgrad, wenn er ihn erreicht hat, i.d.R. für immer behält. Die Führungsfunktionen dagegen sind Wahlämter oder Ämter zu welchen man berufen wird. Der jeweilige Amtsinhaber kann diese Funktion nur solange bekleiden, wie er dafür gewählt oder berufen ist.
Alwin Beck
Alwin Beck
2025-07-09 20:43:04
Anzahl der Antworten : 17
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Folgende Tätigkeiten gibt es bei der Freiwilligen Feuerwehren Möhnesee: Truppausbildung, Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger, Maschinist, Technische Hilfeleistung, ABC-Einsatz. Unterstützende Tätigkeiten sind: Gerätewart, Atemschutzgerätewart, Kommunikation. Führungsaufgaben umfassen: Gruppenführer, Zugführer, Verbandsführer, Stabsarbeit, Leiter einer Feuerwehr, Ausbilder. Der/die Gruppenführer/in ist die unterste Führungsebene in der Feuerwehr. Der/die Zugführer/in befehligt in der Regel bis zu 22 Personen. Der/die Leiter/in einer Feuerwehr ist ausgebildete/r Verbandsführer/in und damit auch Einsatzleiter/in. Ein Großteil der Feuerwehrausbildungen findet auf der Standortebene Gemeinde/Stadt/Kreis statt. Hierfür werden die eingesetzten Ausbilderinnen und Ausbilder am Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen auf ihre Tätigkeit vorbereitet.
Hella Lohmann
Hella Lohmann
2025-07-09 20:03:06
Anzahl der Antworten : 10
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Der A-Dienst ist der Amtsleiter und fährt bei Großeinsätzen mit raus. Der B-Dienst ist der Verbandsführer, der mehrere Löschzüge führt. Der C-Dienst ist der Zugführer, der einen Löschzug führt. Der D-Dienst ist der Gruppenführer, der ein Löschfahrzeug führt. In reinen Freiwilligen Feuerwehren gibt es die Funktionen A- bis D-Dienst in dieser Form nicht, allerdings gibt es dort auch genauso Verbands-, Zug und Gruppenführer, die dann die unterschiedlichen Einheiten führen.