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Wie funktioniert ein Atemschutzgerät?

Ernestine Ziegler
Ernestine Ziegler
2025-07-21 09:31:20
Anzahl der Antworten : 12
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Bei Pressluftatmern unterscheidet man Normal- und Überdruck-Geräte. Bei Überdruckgeräten erzeugt der Überdruck-Lungenautomat einen Überdruck, der durch das federbelastete Ausatemventil in der Maske gehalten wird. Die Einsatzkurzprüfung ist durch den Atemschutzgeräteträger durchzuführen vor jedem Gebrauch, nach dem Wechsel der Atemluftflaschen. Flaschendruckprüfung Schutzkappe am Lungenautomaten abnehmen, bei Überdruckgeräten Lungenautomat in Bereitschaft schalten, Flaschenventil(e) öffnen, Druck am Manometer ablesen. Mindestdruck 200 bar-Geräte 180 bar, 300 bar-Geräte 270 bar. Hochdruckdichtprüfung Flaschenventil(e) wieder schließen. Manometer bzw. elektronische Anzeige beobachten, angezeigter Druck darf innerhalb einer Minute nicht mehr als 10 bar abfallen. Prüfung der Warneinrichtung Gerät langsam druckentlasten, akustisches Warnsignal muss bei 50 bis 60 bar ertönen.
Knut Möller
Knut Möller
2025-07-11 05:58:35
Anzahl der Antworten : 15
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Das Atemschutzgerät besteht aus einer Atemluftflasche, welche auf einer Trägereinheit montiert ist. Von der Atemluftflasche führen Schläuche zu einer Vollgesichtsmaske, über welche der Feuerwehrmann die Atemluft aus der Flasche atmet. Der Atemschutztgeräteträger atmet ähnlich wie ein Taucher unter Wasser Luft aus einer Flasche, welche sich auf seinem Rücken befindet. Die Luft, welche sich in den Flaschen befindet, ist ganz normale Atemluft, ohne zusätzlichen Sauerstoff, jedoch mit speziellen Filtern von Schadstoffen gereinigt und entölt. Zwar ist ein ausreichender Luftvorrat in der Flasche, jedoch kann die Luft nicht mit diesem hohen Druck vom Menschen eingeatmet werden. Daher werden so genannte Druckminderer eingesetzt, diese reduzieren die Luft auf einen für den Menschen atembaren Druck. Ein so genannter Bodyguard überwacht neben der Umgebungstemperatur auch den Luftvorrat des Atemschutzgerätes. Somit weiß der Feuerwehrmann immer wie viel Luft ihm noch zur Verfügung steht.
David Mertens
David Mertens
2025-07-11 04:16:47
Anzahl der Antworten : 9
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Pressluftatmer sind frei tragbare Isoliergeräte, die den Atemluftvorrat in Druckluftflaschen bei 200 bar oder 300 bar Fülldruck bevorraten. Die Kombination aus Druckminderer und Lungenautomat ermöglicht dem Geräteträger, dass die benötigte Luftmenge bei einem erträglichen Druck eingeatmet werden kann. Als Atemanschluss werden Vollmasken oder Mundstückgarnituren verwendet. Bei der Verwendung von Vollmasken werden Pressluftatmer mit Normaldruck und mit Überdruck unterschieden. Bei Geräten mit Normaldruck wird beim Einatmen ein geringer Unterdruck im Maskeninnern erzeugt. Eine Leckage kann nun dazu führen, dass dabei Schadstoffe in das Innere der Maske gelangen können. Bei Überdruckgeräten kann das nicht vorkommen, da im Maskeninnern auch beim Einatmen stets ein Überdruck vorliegt.
Ralph Hammer
Ralph Hammer
2025-07-11 03:22:07
Anzahl der Antworten : 15
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Die unter hohem Druck mitgeführte Atemluft wird mittels Druckminderer auf ca. 5 bar reduziert und gelangt über die Mitteldruckleitung zum Lungenautomaten. Dieser wird an der Atemschutzmaske angeschraubt. Ein Mechanismus im Inneren des Lungenautomaten verhindert ein permanentes Nachströmen der Atemluft. Beim Einatmen entsteht in der Atemschutzmaske ein Unterdruck. Hierdurch kann Atemluft nachströmen und gelangt über die Atemschutzmaske in die Lunge. Die verbrauchte Ausatemluft gelangt über das Ausatemluftventil der Maske nach draußen.