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Wer zahlt am meisten für Feuerwehrleute?

Helen Rieger
Helen Rieger
2025-08-23 11:34:26
Anzahl der Antworten : 16
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Die meisten der Feuerwehrleute in Deutschland sind Freiwillige. Laut den aktuellsten Zahlen des Feuerwehrverbandes waren Ende 2022 knapp eine Million Menschen in Deutschland in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Spitzenverdiener sind die Brandreferendare, die in der Regel eine Abteilung oder gesamte Feuerwehrwache leiten. Dementsprechend hoch ist auch das Gehalt: Zwischen 4.700 und 8.500 Euro verdient ein Brandreferendar abhängig von der Berufserfahrung und dem Bundesland, in dem er oder sie arbeitet. Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt, kann sich dann Brandmeister beziehungsweise Brandmeisterin nennen. So lautet die offizielle Bezeichnung für hauptberufliche Feuerwehrleute. Ab da gibt es das Gehalt der Landesbesoldungsstufe A7 bis A9. Konkret sind das, je nach Berufserfahrung und Bundesland, ungefähr zwischen 2.900 und 4.100 Euro vor Steuern im Monat. Auch mit einem Studienabschluss gibt es die Möglichkeit, bei der Feuerwehr zu arbeiten – vorausgesetzt der Bachelor ist in einem technischen, naturwissenschaftlichen oder für die Feuerwehr geeigneten Bereich absolviert worden. Nach einer praktischen Ausbildung ist man dann ein Brandinspektor beziehungsweise eine Brandinspektorin und wird nach der Besoldungsstufe A9 bis A13 bezahlt. Das monatliche Grundgehalt liegt da zwischen 3.100 und 6.200 Euro.
Hartmut Pape
Hartmut Pape
2025-08-19 03:19:35
Anzahl der Antworten : 15
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Die tatsächlich in der jeweiligen Kommune zu zahlende Aufwandsentschädigung wird aber in jeder Kommune durch eine eigene kommunale Satzung festgelegt – sie darf maximal die Höchstbeträge aus dieser Landesverordnung vorsehen oder sich für einen Wert bis zu diesem Höchstbetrag entscheiden. Die neue Verordnung sieht Anpassungen der Aufwandspauschalen für Kreiswehrführer von bislang maximal 700 Euro auf künftig maximal 1.200 Euro, bei den Stadtwehrführern von 270 Euro auf 400 Euro und in den Gemeinden von 200 Euro auf 400 Euro vor. Die maximale Verdienstausfallentschädigung soll von bislang 20 Euro auf künftig maximal 40 Euro je Stunde, maximal 320 Euro am Tag, in Ausnahmefällen maximal 500 Euro je Tag angehoben werden.
Carsten Wild
Carsten Wild
2025-08-08 15:44:15
Anzahl der Antworten : 8
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Die Kosten trägt in diesen Fällen der Verursacher des Schadens, der Meldende oder der Eigentümer des Gegenstandes beziehungsweise Tieres. Wenn Sie mutwillig einen Fehlalarm ausgelöst haben, wenn Sie das Feuer mutwillig gelegt haben, das Einfangen von Tieren, die Türöffnung in Gebäuden, das Entfernen von umweltgefährdenden Stoffen, das Entfernen von Sturmschäden, das Beseitigen von Wasserschäden, die Unterstützung bei Räumarbeiten, die Absicherung von Gebäuden. Wie hoch die Kosten für den Einsatz sind, hängt unter anderem von der Mannschaftsstärke, den eingesetzten Geräten, dem Aufwand und der Dauer ab. Die durch den Einsatz entstandenen Kosten von der Gemeinde getragen werden, die Kosten trägt in diesen Fällen der Verursacher des Schadens, der Meldende oder der Eigentümer des Gegenstandes beziehungsweise Tieres. Zudem unterscheiden sich die Gebührensätze von Gemeinde zu Gemeinde.
Irena Wiedemann
Irena Wiedemann
2025-08-03 20:09:49
Anzahl der Antworten : 12
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Die Gehälter von Feuerwehrleuten können je nach Bundesland stark variieren. Nordrhein-Westfalen zahlt mit ca. 2.800 €, ca. 3.300 € und ca. 3.800 - 4.100 € am meisten für Feuerwehrleute. Bayern zahlt jeweils ca. 2.750 €, ca. 3.250 € und ca. 3.700 - 4.050 €. Baden-Württemberg zahlt jeweils ca. 2.700 €, ca. 3.200 € und ca. 3.600 - 4.000 €. Berlin zahlt jeweils ca. 2.650 €, ca. 3.150 € und ca. 3.500 - 3.950 €. Sachsen zahlt jeweils ca. 2.400 €, ca. 2.800 € und ca. 3.300 - 3.700 €. Als Feuerwehrmann im öffentlichen Dienst profitierst du von zahlreichen Zusatzleistungen und Zulagen. Darunter fallen zum Beispiel Schichtdienstzulage, Familienzuschlag, Ballungsraumzulage, Gefahrenzulage und Erschwerniszulage. Grundsätzlich orientiert sich das Gehalt von Berufsfeuerwehrleuten an den Besoldungstabellen des öffentlichen Dienstes und kann durch Zulagen wie Schichtdienst- oder Familienzuschläge erhöht werden. Typisches Gehalt als Feuerwehrmann im mittleren Dienst liegt zwischen ca. 2.500 - 2.800 €. Mit Berufserfahrung (3-5 Jahre) liegt das Gehalt zwischen ca. 2.900 - 3.300 €. Erfahrene Feuerwehrleute (6-10 Jahre) erhalten ein Gehalt von ca. 3.300 - 3.800 €. Oberbrandmeister (10+ Jahre) erhalten ein Gehalt bis zu 4.100 €. Die Ausbildung zum Feuerwehrmann erfolgt im Rahmen eines sogenannten Vorbereitungsdienstes und unterscheidet sich daher von klassischen dualen Ausbildungsberufen. Als Brandmeisteranwärter bist du während deiner Ausbildung bereits verbeamtet und erhältst sogenannte Anwärterbezüge. Anwärterbezüge während der Ausbildung zum Feuerwehrmann betragen während der Grundausbildung ca. 1.210 - 1.330 €. Während der Ausbildung bei Bundesbehörden betragen Anwärterbezüge ca. 1.280 €. Eine Ballungsraumzulage kann zwischen ca. 100 - 200 € betragen. Eine Schichtdienstzulage kann zwischen ca. 50 - 150 € betragen. Die Gehaltsentwicklung nach Dienstgrad im mittleren Dienst ist entscheidend für das Gehalt eines Feuerwehrmannes. Ein Brandmeister (A7) mit 0 - 2 Jahren Berufserfahrung kann ein Gehalt von ca. 2.500 - 2.800 € erhalten. Ein Brandmeister (A8) mit 3 - 5 Jahren Berufserfahrung kann ein Gehalt von ca. 2.900 - 3.300 € erhalten. Ein Oberbrandmeister (A9) mit 6 - 10 Jahren Berufserfahrung kann ein Gehalt von ca. 3.300 - 3.800 € erhalten. Ein Hauptbrandmeister (A9) mit 10+ Jahren Berufserfahrung kann ein Gehalt bis zu 4.100 € erhalten. Gehalt als Feuerwehrmann im gehobenen und höheren Dienst sind besser vergütet als im mittleren Dienst. Ein Brandinspektor (A9) kann ein Gehalt von ca. 3.300 - 3.800 € erhalten. Ein Brandoberinspektor (A10) kann ein Gehalt von ca. 3.800 - 4.300 € erhalten. Ein Brandamtmann (A11) kann ein Gehalt von ca. 4.300 - 4.800 € erhalten. Ein Brandrat (A13) kann ein Gehalt von ca. 5.300 - 6.000 € erhalten. Ein Branddirektor (A14 - A16) kann ein Gehalt von ca. 6.000 - 8.000 € erhalten.
Ursula Hanke
Ursula Hanke
2025-07-24 16:09:20
Anzahl der Antworten : 14
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Die Kosten für einen Feuerwehreinsatz werden grundsätzlich von der Allgemeinheit getragen, wenn es sich um einen regulären Brandeinsatz handelt. Dies gilt, solange der Einsatz nicht durch grobe Fahrlässigkeit oder vorsätzliches Handeln verursacht wurde. Wenn ein Brand grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde, etwa durch nicht ordnungsgemäße Handhabung von Feuer oder brennbaren Materialien, kann die verantwortliche Person zur Erstattung der Einsatzkosten herangezogen werden. Wenn die Feuerwehr zu einem Einsatz aufgrund eines Fahrzeugbrands, auslaufender Betriebsstoffe oder eines Gefahrgutunfalls ausrückt, können die verursachenden Personen ebenfalls zur Kostenübernahme verpflichtet werden. Wurde die Feuerwehr vorsätzlich oder grob fahrlässig ohne berechtigten Grund alarmiert, wie etwa durch die absichtliche oder fehlerhafte Auslösung von Brandmeldeanlagen oder durch missbräuchliche Alarmierung, können die Kosten ebenfalls in Rechnung gestellt werden. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach erbringt auch freiwillige Leistungen, wenn die Kapazitäten und die Einsatzlage dies zulassen. In diesen Fällen werden die entstehenden Kosten den Nutznießern dieser Leistungen in Rechnung gestellt.
Ursel Heil
Ursel Heil
2025-07-15 05:57:03
Anzahl der Antworten : 13
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Die Hauptarbeit der Feuerwehr – Brandbekämpfung und Rettung von Menschen und Tieren aus akuter Gefahr – geht auf Kosten der Staatskasse. Zahlen muss, wer vorsätzlich oder grob fahrlassig Feuerwehr-einsätze verursacht oder wer Hilfe braucht, ohne in akuter Gefahr zu sein. Die Staatskasse zahlt, wenn bei akuter Gefahr wirklich niemand außer der Feuerwehr helfen kann, macht sie das in aller Regel kostenlos.