Er berichtete bereits um 350 vor unserer Zeitrechnung von Lederschläuchen.
Eine historisch frühe Erwähnung von Schläuchen verdanken wir dem berühmten griechischen Denker Aristoteles:
Diese wurden aber nicht zum Feuerlöschen, sondern zur Beatmung von Tauchern eingesetzt.
Nachdem es 1609 in Jena erste Versuche gab, Lederschläuche mittels Metallnieten (halbwegs) wasserdicht miteinander zu verbinden, gelang dem Holländer Jan van der Heyden ein Innovationsschub.
Er verwendete ab 1672 ein Segeltuch für den Schlauch sowie – und das war ein entscheidender Fortschritt – Schlauchkupplungen aus Metall.
Einen weiteren Fortschritt brachten in 18. Jahrhundert Feuerwehrschläuche aus Hanf.
Wenn der Hanf nass wird, quellen die pflanzlichen Fasern auf, was den Schlauch verhältnismäßig gut abdichtet.
Im Jahr 1781 errichtete Herzog Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach eine Manufaktur für solche Hanfschläuche.
Wirklich dichte Feuerwehrschläuche wurden erst möglich, als es gelang, aus Kautschuk Gummi herzustellen und damit die Schläuche innen zu beschichten.
Dieses neue Verfahren entwickelte 1836 der Schornsteinfegermeister Benzinger aus Hannover.
Der letzte wichtige Schritt zum heutigen Hochleistungsschlauch erfolgte im 20. Jahrhundert, als die äußerst haltbare Kunstfaser Polyester den überkommenen Hanf ersetzte.
Heute halten Feuerwehrschläuche nicht nur garantiert dicht, sondern widerstehen sogar einem Wasserdruck von bis zu 24 bar ohne Probleme.