Den Grund für das erhöhte Krebsrisiko sehen Studien in der Exposition gegenüber krebserzeugenden Brandfolgeprodukten, denen Feuerwehrleute in ihrem Arbeitsumfeld ausgesetzt sind.
Die bei Bränden durch chemische Reaktionen entstehenden Abfallprodukte sind zum Teil hoch kanzerogen, wie beispielsweise die polycyclischen Kohlenwasserstoffe im Brandrauch.
Das Risiko lässt sich mit einigen Hilfsmaßnahmen auf ein Minimum reduzieren.
Die heute in Möbeln verwendeten synthetischen Materialien lassen das Feuer heißer werden und schneller brennen.
Sie fanden heraus, dass das Risiko an verschiedenen Krebsarten zu erkranken, bei Feuerwehrleuten teilweise 2,02-fach so hoch ist wie bei der durchschnittlichen Bevölkerung.
Von den 738 Todesfällen von Feuerwehrleuten in Kanada, die zwischen 2009 und 2018 von der AWCBC gemeldet wurden, wurden etwa 74,5 Prozent der Todesfälle durch bösartige Neubildungen und Tumore verursacht.
Rechnet man 94 weitere krebsbedingte Todesfälle hinzu, die als nicht spezifiziert oder nicht anderweitig klassifiziert kodiert sind, sind 90 Prozent der Todesfälle bei Feuerwehrleuten in Kanada auf eine Form von Krebs zurückzuführen.