Die Ursachen für Waldbrände sind vielfältig.
Nur selten werden sie durch Naturgewalten, wie etwa Blitzeinschläge, ausgelöst.
Viel öfter ist der Mensch schuld.
Eine achtlos weggeworfene Zigarette, ein Grillfest, heiße Autokatalysatoren oder – Brandstiftung.
Es wird wärmer, die Dürreperioden länger, der Boden trockener.
Und nach lang anhaltender Trockenheit fangen Böden besonders leicht Feuer.
Damit ein Wald zu brennen beginnt, müssen generell drei Voraussetzungen erfüllt werden: ausreichend Sauerstoff, genug brennbares Material und genügend Zündenergie.
Sie muss zwischen 280 und 300 Grad heiß sein, damit trockene Grashalme, Zweige und abgefallene Nadeln Feuer fangen.
Ein Streichholz oder eine Zigarette kann diesen Wert erreichen.
Grundsätzlich gilt: Je trockener und brennbarer der Wald, desto schneller kann sich das Feuer horizontal und vertikal ausbreiten.
Zusätzlich erhöhen warme Winde das Waldbrandrisiko.
Waldbrände entstehen vor allem bei Dürre.
Im Frühjahr bleiben die Brandflächen eher kleiner, im Sommer können sie sich wegen der trockenen Böden auch unterirdisch schnell ausbreiten und sich zu einem Flächenbrand entwickeln.
Die meisten Waldbrände treten am frühen Nachmittag auf, weil es dann am wärmsten ist.
Die Flammen greifen dann auf Gebüsch, Unterholz und Bäume über.
Besonders Nadel-, Kiefer- aber auch Fichtenwälder sind von Bränden betroffen.
Sie stehen meist auf sehr trockenem Untergrund und haben eine dicke Nadelstreu auf dem Boden.
Ideale Bedingungen, damit aus einem Funken ein Flächenbrand wird.
Buchen- und Laubmischwälder brennen laut der Stiftung so gut wie nie, denn sie sind auch im Frühjahr und Sommer größtenteils kühl und feucht.
Klar ist: Der Klimawandel befördert die Waldbrandgefahr.
In Deutschland, in Europa, weltweit.