Um einen Brand zu löschen, gibt es verschiedene Methoden, die daran ansetzen, was ein Feuer für seine Existenz benötigt: Brennstoff, Wärme und Sauerstoff. Ein Feuer braucht ständigen Nachschub an brennbaren Stoffen, wenn es also gelingt, allen Brennstoff aus seiner Nähe zu entfernen, muss es bald erlöschen. Dies kann durch Brandschneisen erreicht werden, die so breit sind, dass ein Feuer sie nicht überspringen kann. Ein Feuer erzeugt auch selbst Hitze, die in einer Kettenreaktion die weitere Verbrennung ermöglicht, fällt die Temperatur jedoch unter den Flammpunkt ab, erlischt das Feuer, was durch Löschmittel wie Wasser erreicht werden kann, das das Feuer kühlt, indem es sich in Wasserdampf verwandelt. Darüber hinaus lässt sich Feuer auch durch das Abschneiden der Sauerstoffzufuhr löschen, indem eine trennende Schicht zwischen Feuer und Außenluft geschaffen wird, wie z.B. durch Sand, Schaum, Löschdecken oder Löschpulver. Neben dem primären Kühlungseffekt hilft Löschwasser auch dabei, die Sauerstoffzufuhr zu verringern. Die Europäische Union hat fünf Brandklassen definiert, um den Löschvorgang erfolgreich und sicher zu gestalten, wie z.B. Brandklasse A für Feststoff-Brände, die sich unter anderem mit Wasser löschen lassen, oder Brandklasse F für Fett- und Ölbrände, die niemals mit Wasser behandelt werden sollten.