Von der Hamburger Sturmflut 1962 über die Hitzewelle im August 2003 bis zum Starkregen im Bezirk Ahrweiler 2021 hat es in Deutschland schon so einige Naturkatastrophen gegeben.
Es handelte sich um die größte Naturkatastrophe seit der Hamburger Sturmflut in 1962.
Das Hagelunwetter zog über den Großraum Tübingen über Reutlingen und Göppingen bis nach Bayern.
Land unter in Ost- und Süddeutschland: Autos soffen ab, Keller wurden geflutet und Gebäude demoliert.
Orkanböen reißen ein Hochhausdach aus – es landet auf den Häusern einer Wohnhaussiedlung.
Kyrill fegte über weite Teile Europas und richtete deutschlandweit versicherte Schäden von etwa 3,6 Milliarden Euro an.
Diese europäische Hitzeperiode trocknete Flüsse sowie Felder aus und zog Waldbrände mit sich.
Dem Hochwasser der Elbe und Nebenflüsse fielen mindestens 45 Menschen zum Opfer.
Einen Monat nachdem Orkan Lothar mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde überm Schwarzwald gewütet hatte, zeigten sich die Folgen:
Das Oderhochwasser gilt als erste große Flutwelle im wiedervereinigten Deutschland.
Erst „Daria“, dann „Vivian“ und anschließend „Wiebke“: Drei Stürme wehten innerhalb weniger Wochen nacheinander über Deutschland.
Eine Sturmflut wütete über Norddeutschland.
Hitzewellen, Überschwemmungen und Stürme – Naturkatastrophen werden weltweit häufiger und teurer, warnt die Münchener Rückversicherungsgesellschaft Munich RE.
Dass auch Deutschland nicht davon verschont bleibt, hat der Fall Ahrweiler vor fast zwei Jahren besonders eindrücklich gezeigt.
Diese Katastrophe machte 2021 mit rund 12,6 Milliarden Euro zum teuersten deutschen Naturgefahrenjahr für Versicherer, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).