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Wie sind Feuerwehrleute krankenversichert?

Lilly Preuß
Lilly Preuß
2025-07-17 09:53:39
Anzahl der Antworten : 14
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Die Heilfürsorge ist eine besondere Zuwendung für Beamte in besonders gefährlichen Bereichen. Über Ihre Versichertenkarte können Sie Ihre Arzt- und Zahnarztbesuche im Rahmen der freien Heilfürsorge ganz normal abwickeln. Die Leistungen entsprechen dabei dem Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie können dieses durch Zusatzversicherungen, wie die stationären Wahlleistungen, Zahnersatz oder die Pflegepflichtversicherung, ergänzen. Dabei ist die Pflegepflichtversicherung eine echte Pflichtversicherung.
Timo Stumpf
Timo Stumpf
2025-07-09 05:16:38
Anzahl der Antworten : 10
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Warum ist eine Krankenversicherung für Feuerwehrleute so wichtig. In den Bereichen des Öffentlichen Dienstes, die dem Schutz des Staates und seiner Bevölkerung dienen, wird die Fürsorgepflicht des Dienstherrn in Form der Beihilfe erfüllt. Ob Sie während Ihrer Ausbildung und später als Beamter auf Probe oder auf Lebenszeit Anspruch auf Beihilfe haben, ist abhängig von Ihrem jeweiligen Dienstherrn und der Art Ihrer Tätigkeit. Auf jeden Fall ist es immer ratsam, auf den Krankheits- und Pflegefall gut vorbereitet zu sein und sich mit einer Krankenversicherung für Beamte abzusichern. Sie erhalten also im Gegensatz zu einem Arbeitnehmer, der einen monatlichen Zuschuss zu seiner Krankenversicherung bekommt, einen Anteil Ihrer jeweiligen Krankheitskosten als Beihilfe erstattet. Den Rest der Krankheitskosten müssen Sie im Rahmen der allgemeinen Versicherungspflicht ab Dienstbeginn über eine private Krankenversicherung absichern. Darüber hinaus ist der Abschluss einer Pflegepflichtversicherung erforderlich. Wenn Sie keine Kinder haben, beträgt der Beihilfebemessungssatz in der Regel 50% der entstandenen beihilfefähigen Krankheitskosten, das heißt für Sie, dass Sie 50% der Krankheitskosten über eine private beihilfekonforme Krankenversicherung absichern müssen. 50% der entstandenen Krankheitskosten als Beihilfe von Ihrem Dienstherrn erhalten. Auch die Familienmitglieder eines Beamten erhalten unter bestimmten Voraussetzungen Beihilfe. In der Regel beträgt der Beihilfebemessungssatz 80% für berücksichtigungsfähige Kinder 70% für berücksichtigungsfähige Ehepartner 50% für Beamte mit einem Kind und 70% für Beamte mit zwei und mehr berücksichtigungsfähigen Kindern.
Jens Otto
Jens Otto
2025-07-09 05:12:30
Anzahl der Antworten : 15
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Beamtinnen und Beamte des Einsatzdienstes der Feuerwehr kann anstelle der Heilfürsorge Beihilfe nach den beihilferechtlichen Vorschriften des Landes und ein Zuschuss zu den Beiträgen an eine Krankheitskostenversicherung gewährt werden. Die meisten Städte in Baden-Württemberg gewähren ihren Feuerwehrleuten Beihilfe nach den beihilferechtlichen Vorschriften des Landes und einen Zuschuss zu den Beiträgen einer Krankheitskostenversicherung, der in der Regel zwischen 75 und 90 € monatlich beträgt. Manche Kommunen erstatten die vollen Beiträge. Der Zuschuss für den Versicherungsschutz der Beamtinnen und Beamten im Feuerwehrdienst habe wesentliche Bedeutung, dabei müsse der Gemeinderat als Hauptorgan der Gemeinde die Zuschussgewährung durch Satzung regeln. Bei der Bemessung des Zuschusses müsse sich der Gemeinderat an sachlichen Kriterien orientieren und diese offenlegen. Auf die finanzielle Belastbarkeit der Feuerwehrleute habe er besondere Rücksicht zu nehmen, insbesondere da diese unterschiedlichen Besoldungsgruppen angehörten.
Gerold Heller
Gerold Heller
2025-07-09 03:32:06
Anzahl der Antworten : 10
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Feuerwehrleute sind ähnlich wie Polizisten und Soldaten, zumindest wenn Sie hauptberuflich die Tätigkeit eines Feuerwehrmannes/Frau ausüben, einem Dienstherrn unterstellt. Somit sind Feuerwehrmänner und -frauen grundsätzlich in der freien Heilfürsorge versichert, solange diese den Beruf ausüben können. Die freie Heilfürsorge ist ausschließlich für die Berufsgruppen, deren Beruf als besonders risikoreich eingestuft wird und ersetzt eine ergänzende Krankenversicherung für die Feuerwehr nicht. Heilfürsorge bedeutet für Sie als Feuerwehrmann und Feuerwehrfrau, einen unentgeltlichen Anspruch auf Übernahme der Krankheitskosten durch Ihren Dienstherrn zu haben, falls sie krank werden. Sollten Sie Ihre aktive Dienstzeit beenden oder in den Einzeldienst wechseln, fällt für Sie die Heilfürsorge allerdings weg. Dann haben Sie Anspruch auf Beihilfe von Ihrem Dienstherrn. Eine private Krankenversicherung für Feuerwehrleute übernimmt zusätzliche Kosten. Welche Form der Krankenversicherung für Feuerwehrbeamte für Sie die passende ist, hängt von Ihrem Einkommen und der Lebenssituation ab.