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In welchem ​​Alter gehen die meisten Feuerwehrleute in den Ruhestand?

Silvia Geyer
Silvia Geyer
2025-07-30 02:04:04
Anzahl der Antworten : 15
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In den meisten Bundesländern können Feuerwehrbeamte im Einsatzdienst bereits mit 60 Jahren regulär in den Ruhestand treten. Nur in fünf Ländern liegt die Altersgrenze laut NDR bei 62. Infolge der Frühberentung Hamburger Polizeibeamter gerieten bereits Ermittlungen ins Stocken, oder Fälle werden wegen Überlastung gar ganz zurückgestellt. Da gibt es nicht nur Aktenhalden, die sich auftürmen, sondern Verfahren laufen auch in die Verjährung, weil das LKA nicht hinterherkommt. In den meisten Bundesländern liegt die Altersgrenze im mittleren Dienst und in der Laufbahngruppe 1 bei 62 Jahren. Nicht so etwa in der Hansestadt Hamburg: Hier können Beamte der Laufbahngruppe 1 bereits mit 60 Jahren abschlagsfrei in den Ruhestand gehen. Eine Anpassung der Altersgrenze werde aktuell nicht angestrebt. Von einigen Seiten wird dies derweil scharf kritisiert. Etwa vom innenpolitischen Sprecher der Hamburger CDU, Dennis Gladiator. Um dieses Einsatzaufkommen zu bewältigen, beschäftigen die Berufsfeuerwehren neben Beamten auch Notfallsanitäter als sozialversicherungspflichtige Angestellte. So ist es nicht unwahrscheinlich, dass auf einem Rettungswagen mit zwei Einsatzkräften, neben einem Beamten ein Angestellter anzutreffen ist: Beide haben dieselbe Ausbildung als Notfallsanitäter – doch während der Beamte mit 60 Jahren in den Ruhestand gehen kann, muss der Angestellte bis 67 arbeiten.
Marie Hein
Marie Hein
2025-07-17 03:02:16
Anzahl der Antworten : 8
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Wer 1966 oder 1967 geboren wurde, für den ändert sich nichts. Die Jahrgänge bis 1970 müssen schrittweise länger arbeiten. Ab dem Jahrgang 1971 gilt: Ruhestand mit 61. Was weiterhin möglich bleiben soll: Dass Feuerwehrleute freiwillig länger arbeiten, bis zu drei Jahre.
Karl-Friedrich Jansen
Karl-Friedrich Jansen
2025-07-09 01:39:50
Anzahl der Antworten : 12
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In den meisten Bundesländern liegt das reguläre Ruhestandsalter für Beamte im mittleren Dienst und der Laufbahngruppe 1 bei 62 Jahren. Hamburg sticht hierbei heraus, denn hier schickt man seine Beamten, einschließlich Polizisten und Feuerwehrleuten, bereits mit 60 Jahren in den Ruhestand, ohne dass sie Abschläge in Kauf nehmen müssen. So ist es auch im Versorgungsrechner des Landes angegeben, der auf die "Besondere Altersgrenze für den Vollzugsdienst" hinweist, die für Beamte der Polizei, Feuerwehr und des Strafvollzuges gelten. Zum Vergleich können in Hessen Polizeivollzugsbeamte auf Lebenszeit "mit dem Ende des Monats, in dem sie das zweiundsechzigste Lebensjahr vollendet haben, in den Ruhestand". Allerdings müssen in Bayern im Normalfall finanzielle Abschläge für einen früheren Ruhestand in Kauf genommen werden - ansonsten gilt die "gesetzliche Altersgrenze" - also das 67. Lebensjahr. In Bayern für die Versetzung in den Ruhestand muss beispielsweise ein Beamter eine Dienstzeit von mindestens fünf Jahren abgeleistet haben oder "infolge Krankheit, Verwundung oder sonstiger Beschädigung, die er oder sie sich ohne grobes Verschulden bei Ausübung oder aus Veranlassung des Dienstes zugezogen hat, dienstunfähig geworden sein".
Melitta Hinz
Melitta Hinz
2025-07-08 23:05:32
Anzahl der Antworten : 13
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Das Rentenalter für die meisten Berufsfeuerwehrleute in Nordrhein-Westfalen wird moderat um ein Jahr auf 61 Jahre angehoben. Die Altersgrenze von 61 Jahren bei der Feuerwehr bedeute bereits eine Sonderstellung gegenüber anderen Menschen. Die Einsätze erfolgten regelmäßig unter widrigsten äußeren Bedingungen und seien mit vielfältigen Risiken für Leben und Gesundheit verbunden. Die Feuerwehrleute seien besonders belastet, weil sie zu jeder Tages- und Nachtzeit eingesetzt werden könnten und in schwierigen Situationen unter physischem und psychischem Druck schnell und verantwortlich agieren müssten. Starten soll die Anhebung stufenweise ab dem Geburtsjahrgang 1968. Ursprünglich war eine Anhebung um zwei Jahre von 60 auf 62 geplant.