Das Katastrophenwarnsystem AT-Alert verschickt Warnungen auf Handys und Smartphones, dabei wird der Bildschirm aktiv und ein Warnton ist zu hören.
Das System kommt mit der "Cell-Broadcast"-Technologie, alle Geräte, die mit Funkmasten in einem bestimmten Gebiet verbunden und empfangsbereit sind, werden eine Nachricht erhalten.
Die Nachricht erscheint direkt am Bildschirm, egal wie man das Gerät konfiguriert hat.
Allerdings empfiehlt das Forum Mobilkommunikation, zur Sicherheit in den Einstellungen unter dem Menü "Notfallwarnungen" sicherzustellen, dass alle Warnungen auch zugelassen werden.
Nicht alle Handys können Cell-Broadcast-Warnungen empfangen, wer ein altes Tastenhandy hat, sollte im Menüpunkt "Cell-Broadcast" überprüfen, ob das Gerät Cell-Broadcasts auch unterstützt.
Empfangsfähige Handys bekommen nur dann keine Warnung, wenn sie keinen Empfang haben bzw. nicht mit einem Funkmast verbunden sind.
Warnungen werden auch nicht empfangen, wenn das Handy im Flugmodus oder ausgeschaltet ist.
Das FMK gibt daher zu bedenken, dass man eine dieser beiden Optionen wählen sollte, wenn man sich am Samstag zwischen 12 und 13 Uhr an einem Ort befindet, an dem Stille geboten ist.
Der Alarm wird nämlich auch dann ausgelöst, wenn das Handy auf stumm geschalten ist.
Auch Handys ohne SIM-Karte können die Warnungen empfangen.
Die Warnungen werden örtlich begrenzt ausgesendet, man erhält alle Warnungen für die Region, in der man sich befindet.
Wird also für den eigenen Wohnort eine Warnung verschickt, befindet sich aber woanders im Urlaub, bekommt man keine Warnung.
Der Sinn von "AT-Alert" ist es, nur die Menschen zu warnen, die unmittelbar von einer Gefahrenlage betroffen sind.
Deshalb werden die Warnungen nur über Mobilfunkstationen ausgesendet, die sich in diesem Gebiet befinden.
Welches Gebiet das ist, wird von den Warnzentralen definiert.